In Traunstein den Anfang gemacht

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Oberbürgermeister Manfred Kösterke, die MdL Eva Gottstein und Dr. Hans Jürgen Fahn sowie HBE-Mitarbeiter Manfred Sillaber, der mit Cornelia Pfeilstetter vom Edeka-Markt (von links) die Prüfung in dem Einzelhandelsgeschäft vornahm.

Traunstein - "Generationenfreundliches Einkaufen", so nennt sich ein Qualitätskennzeichen der HBE. Die Edeka-Filiale am Maxplatz wurde als erstes Einzelhandelsgeschäft getestet.

Um vor allem auch älteren Menschen das Einkaufen zu erleichtern, hat der Handelsverband Bayern (HBE) das Qualitätskennzeichen "Generationenfreundliches Einkaufen" eingeführt. Als erstes Einzelhandelsgeschäft, das dieses Zertifikat in Bayern anstrebt, wurde die Edeka-Filiale am Traunsteiner Maxplatz getestet.

Das Zertifikat zeichnet Geschäfte aus, bei denen der "Einkauf für Menschen aller Altersgruppen, Familien, Singles und für Menschen mit Handicap komfortabel, angenehm und barrierearm ist", heißt es von Seiten des HBE. Wesentliche Kriterien dabei seien unter anderem geringe Regalhöhen, breitere Gänge, Ruhezonen, Leselupen an den Regalen, die Bereitstellung eines Wickelraumes und ein kostenloser Heimfuhrservice.

Oberbürgermeister Manfred Kösterke zeigte sich beim Ortstermin am Dienstagnachmittag erfreut, dass sich - gerade in der Innenstadt - Einzelhandelsgeschäfte mit dem Thema "Generationenfreundliches Einkaufen" auseinandersetzten.

Landtagsabgeordneter Dr. Hans Jürgen Fahn von den Freien Wählern berichtete, seine Fraktion habe das Projekt mit dem bayerischen Einzelhandelsverband initiiert und dabei 500 Kommunen angeschrieben. 20 hätten ihre Bereitschaft zur Mitarbeit bekundet, in Traunstein habe man nun mit der Aktion begonnen. Hintergrund sei die "Dramatik des demographischen Wandels".

Manfred Sillaber vom HBE, der die Prüfung vornahm, wies darauf hin, dass der Fragebogen 58 Punkte umfasse, die für seine Organisation zum Thema "Generationenfreundliches Einkaufen" gehörten. HBE-Kreisvorsitzender Hans Mayer aus Traunstein ergänzte, dass die angestrebte Auszeichnung den Geschäften einen "deutlichen Wettbewerbsvorsprung" verschaffen könne.

Cornelia Pfeilstetter von der gleichnamigen Firma sagte, wenn die Prüfung erfolgreich sei, werde in ein bis zwei Monaten das Zertifikat verliehen.

wz/Chiemgau Zeitung

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