Jugendleiterin mit Leib und Seele

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Annette Weisky hat fast 20 Jahre die Jugendarbeit innerhalb des Traunsteiner Kreisverbandes des Bayerischen Roten Kreuzes geprägt. Jetzt übergab sie die Leitung des Jugend-Rotkreuzes an Silvia Steiner aus Traunstein.

Traunstein - Anette Weisky, welche fast 20 Jahre lang einen wichtigen Teil zur Entwicklung des Jugend-Rotkreuzes beitrug, übergab nun ihr "Herzstück" an Silvia Steiner.

Die Jugendarbeit zieht sich wie ein roter Faden durch ihr Leben: Annette Weisky hielt fast 20 Jahre lang die Fäden des Jugend-Rotkreuzes im Traunsteiner Landkreis in der Hand. Jetzt übergab sie ihr „Herzstück“ an Silvia Steiner. Für Annette Weisky geht damit ein Stück Lebensgeschichte zu Ende, obwohl die gelernte Hebamme, Heilpraktikerin und Mutter zweier Töchter erst 43 Jahre alt ist.

Wie interessant und vielseitig die Jugendarbeit des Roten Kreuzes sein kann, zeigt sich an den vielen attraktiven Angeboten, mit denen sich die Bereitschaften und Wasserwachten des Roten Kreuzes an den Ferienprogrammen im Landkreis beteiligen.

Bereits mit zehn Jahren lernte sie das Jugend-Rotkreuz in Kaufbeuren kennen, weil „meine Mutter mich dorthin geschickt hat.“ Schon sechs Jahre später wurde sie erstmals Gruppenleiterin und damit war die Leidenschaft geweckt, sich um Jugendliche zu kümmern und sie zu begeistern. Wenig später übernahm sie die Leitung der Jugendarbeit der Stadt München und bildete Jugendleiter aus. Auch auf höchster Ebene sammelte die Trostbergerin wichtige Erfahrungen und organisierte mehrere Bundeswettbewerbe für die Rotkreuz-Jugend mit. Annette Weisky wurde oft gerufen, wenn es Probleme gab.

„Ich habe immer wieder den Notnagel gespielt“, erinnert sie sich, „vor allem wenn Jugendgruppen drohten auseinander zu brechen.“ So übernahm sie die „Bambini“ der Trostberger Wasserwachts-Jugend und führte sie viele Jahre – heute sind es die aktiven Mitglieder der Wasserwacht, die unter anderem ein wachsames Auge auf die Badegäste im Schwimmbad haben. Ob sie künftig mehr Freizeit hat, bleibt abzuwarten, denn mit Argusaugen beobachtet sie die Aktivitäten ihrer beiden Töchter und die Probleme in deren Jugendgruppen.....

Attraktive Ferienangebote

Was sich damals langsam entwickelte ist heute fester Bestandteil vieler Ferienprogramme der Städte und Gemeinden im Landkreis: die Rotkreuz-Bereitschaften und Wasserwachtsgruppen bieten zusammen mit ihren Jugendlichen attraktive Programmpunkte an. Fast überall spielt das spielerische Lernen der Ersten-Hilfe eine wichtige Rolle, wie auch die Geschichte des Roten Kreuzes, die heuer ganz im Zeichen des Jubiläums „150 Jahre Rotes Kreuz“ steht.

Viele Bereitschaften und Wasserwachts-Ortgruppen des Bayerischen Roten Kreuzes beteiligen sich an den Ferienprogrammen der Städte und Gemeinden. Dabei steht das spielerische Üben der Ersten-Hilfe, wie auch die 150jährige Geschichte des Roten Kreuzes im Vordergrund.

So veranstaltet die Traunsteiner Rotkreuz-Bereitschaft am 10. August in Traunstein und am 31. August in Bergen einen Erste-Hilfe-Kurs. Ebenfalls das Anlegen von Verbänden und das Versorgen von Wunden bietet die Rotkreuz-Bereitschaft Engelsberg am 2. August in einem Schnupperkurs an. Ähnliches findet am 11. August bei der Bereitschaft Tittmoning statt - hier gibt es zudem viel Spaß auf einem Spieleparcours und beim anschließenden Grillfest.

Nass wird es sicher beim Programm der Wasserwachts-Ortsgruppen: In Übersee gibt es die Möglichkeit, am 3. August das Jugendschwimm-Abzeichen in Bronze oder Silber abzulegen, während die Kleinen am 4. August das „Seepferdchen“ erwerben können. Mit schnellen Booten Runden auf dem Chiemsee ziehen – das bieten die Chieminger Wasserwachtler am 1. September bei einem Tag der offenen Tür an. Hier gibt es die Möglichkeit, sowohl die Wasserwacht-Station als auch einen Rettungswagen von innen kennen zu lernen. Sehr beliebt ist das traditionelle Schnuppertauchen der Wasserwacht Tacherting in Zusammenarbeit mit einer Tauchschule am 14. August im Garchinger Freibad. Anmeldungen für das Ferienprogramm sind bei den jeweiligen Gemeinden möglich. Hier gibt es dann auch nähere Auskünfte über Kosten, Treffpunkt, besondere Kleidung und Altersbeschränkungen.
Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz

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