Wegen Problemen mit Oberflächenwasser

Verzögerungen im Baugebiet Traunstorf

Traunstein - Für das Baugebiet in Traunstorf, dessen Grundstücke die Stadt im Ansiedlungsmodell vergibt, läuft derzeit das Bauleitplanungsverfahren. Aufgrund von Problemen mit dem Oberflächenwasser kommt es aber zu Verzögerungen. Eine Bewerbung für die Grundstücke ist deshalb noch nicht möglich.

Wenn eine adäquate Lösung für die Beseitigung des Oberflächenwassers in diesem Baugebiet gefunden wurde, kann das notwendige Bauleitplanungsverfahren abgeschlossen werden. Außerdem müssen die Zuschnitte und Größen der Bauparzellen festgelegt werden. Die Mitglieder des Stadtrates bestimmen auch – mit Hilfe des Bodenwerts als Orientierungsgröße – den Quadratmeterpreis. Sobald eine Bewerbung für die Grundstücke im Traunstorfer Ansiedlungsmodell-Gebiet möglich ist, informiert die Stadt Traunstein umfassend auf ihrer Internetseite und im Amtsblatt sowie über die örtlichen Medien.

Neue Richtlinien

Die Mitglieder des Stadtrates haben in ihrer Sitzung im Juli 2017 neue „Richtlinien für die Vergabe von Grundstücken für den Neubau von selbst genutztem Wohneigentum im Gebiet der Stadt Traunstein" verabschiedet. Die Richtlinien stellen eine Fortschreibung der bisherigen Richtlinien für die Vergabe von Bauland durch die Stadt Traunstein dar. Eine Überarbeitung war aufgrund der Vorgaben der Europäischen Union notwendig geworden. Die Richtlinien, die auf www.traunstein.de abrufbar und im Rathaus erhältlich sind, ermöglichen eine erste Orientierung: Interessenten können für sich selbst prüfen, inwieweit sie die Zugangsvoraussetzungen für das Ansiedlungsmodell erfüllen.

Ziel des Projekts

Ziel des sogenannten Ansiedlungsmodells (früher auch Einheimischenmodell genannt) ist es, eine ausgewogene Bevölkerungsstruktur zu erhalten und weiterzuentwickeln. Insbesondere dient es der Sicherstellung eines ausreichenden Wohnangebots für weniger und durchschnittlich begüterte Personen der örtlichen Bevölkerung.

Pressemitteilung der Stadt Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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