Feuerwehren verbreiten das Friedenslicht

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Das Friedenslichtkind: Christina Mader.

Landkreis - Mit einer ganz besonderen Aktion beschließen die Feuerwehren im Landkreis Traunstein das Jahr. Sie verbreiten das Friedenslicht aus Bethlehem:

Mit einer ganz besonderen Aktion beschließen die Feuerwehren im Landkreis Traunstein das Jahr. Das Friedenslicht aus Bethlehem – das Symbol des Weihnachtsfriedens - wird bei einer Feierstunde in Tittmoning von der Feuerwehrjugend aus Oberösterreich an die Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein übergeben. Zum 13. Mal bereits kommen die Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehren beiderseits der Landesgrenzen in der  Salzachstadt zusammen und geben einander die, in Bethlehem entzündete Friedensflamme weiter. Die Feierstunde zur Übergabe findet am Freitag um 19 Uhr auf dem Stadtplatz in Tittmoning statt.

Durch die Stafette von Israel über Oberösterreich nach Südostbayern und in den Landkreis Traunstein wird das Symbol des Weihnachtsfriedens rechtzeitig vor Heiligabend ind der gesamten Region verbreitet. Vor vier Wochen wurde das Friedenslicht in Bethlehem von einem 11-jährigen Buben in jener Grotte entzündet, die der Überlieferung nach der Geburtsort Jesu Christi ist.

Das Friedenslichtkind: Christina Mader.

Mit dem Flugzeug wurde es nach Linz (Österreich) gebracht. Dort nahm es das diesjährige Friedenslichtkind entgegen. Es heißt Christina Mader und kommt aus St. Oswald bei Freistadt (Mühlviertel). Die 13-jährige Schülerinwurde aufgrund ihres vorbildlichen sozialen Engagements ausgewählt. Christina kümmert sich rührend um zwei Freundinnen mit Down-Syndrom. Eines der Mädchen besucht zusammen mit ihr die 4. Klasse der Katholischen Mittelschule Marianum in Freistadt. Christina unterstützt ihre Freundin wo immer sie Hilfe braucht, in der Schule ebenso wie in der Freizeit. Viel Zeit verbringt sie auch mit ihrer 11-jährigen Nachbarin, die ebenfalls behindert ist. Als Anerkennung für ihre freiwilligen sozialen Aktivitäten wurde die 13-Jährige zum Friedenslichtkind 2012 nominiert.

Bis Heiligabend wird die Friedensflamme in nahezu 30 Ländern Europas verteilt. Überbringer des Friedenslichts sind meist Kinder und Jugendliche, zum Beispiel Pfadfinder, Mitglieder kirchlicher Jugendverbände, Hilfsorganisationen sowie die Feuerwehrjugend. Im Landkreis Traunstein überbringen die Mädchen und Buben der Jugendfeuerwehren das Friedenslicht. Von Tittmoning aus werden es die Feuerwehren in ihre Heimatgemeinden bringen und verteilen. In den örtlichen Kirchen leuchtet das Licht aus Bethlehem auf Kerzen. Von dort kann sich jeder das Friedenslicht mit nach Hause nehmen.

Für Kreisbrandrat Hans Gnadl und Kreisjugendwart Stephan Hellmuth ist das Friedenslicht ein Zeichen der Verbundenheit von bayerischen und österreichischen Feuerwehren. Häufig arbeiten die Wehren über die Landesgrenze hinweg bei Einsätzen zusammen. Eine ganz besondere und ehrenvolle Aufgabe für die Jugendfeuerwehren ist es, als Boten des Friedenslichts aus Bethlehem zu wirken. Der Kreisfeuerwehrverband freut sich auf viele Teilnehmer an der Übergabefeier in Tittmoning und lädt ein, sich von dort das Friedenslicht aus Bethlehem direkt mit nach Hause zu nehmen.

Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband und Kreisbrandinspektion Landkreis Traunstein

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