Aktion gegen häusliche Gewalt am Stadtplatz

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Von Links: Traunsteins Stadtpfarrer Sebastian Heindl, Ulrike Weidinger-Harrer (Leiterin der Katholischen Ehe-, Familien und Lebensberatungsstelle), die Projektleiterin Margarete Winnichner und der Evangelische Pfarrer Sebastian Stahl, die sich gemeinsam zu dem vom Stadtpfarrer verfassten "Standpunkt" stellten.

Traunstein - Die Bürger der Stadt drückten ihre Meinungen zum Thema häusliche Gewalt aus. Mit Plakaten bewaffnet standen sie am Stadtplatz und zeigten Flagge.

Aktion gegen "häusliche Gewalt" am Stadtplatz Traunstein

Gegen das oft totgeschwiegene Thema "häusliche Gewalt" veranstaltete am Donnerstag Mittag am Stadtplatz Traunstein der "Arbeitskreis häusliche Gewalt", in dem sich 16 verschiedene Institutionen wie die Polizei, Justiz und verschiedene Beratungsstellen zusammen geschlossen haben, eine öffentlichkeitswirksame Plakataktion.

Bürger konnten dort ihre "Standpunkte" aufschreiben und zum Thema Stellung beziehen. "Wir wollen über häusliche Gewalt nicht nur in den Hinterzimmern reden, sondern damit an die Öffentlichkeit gehen" so die Projektleiterin Margarete Winnichner, die im persönlichen Gespräch mit Bürgern ermutigte "hinzuschauen und nicht wegzuschauen." Stadtpfarrer Sebastian Heindl erinnerte an einen biblischen Vers der Bergpredigt aus dem Matthäus-Evangelium und ermutigte mit seinem Standpunkt zum gewaltlosen Leben. Traunsteins Oberbürgermeister Manfred Kösterke machte seinen Standpunkt ebenfalls klar: "Für Gewalt ist in Traunstein kein Platz."

Pressemeldung Stadt Traunstein

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