104 und topfit - Herzlichen Glückwunsch!

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Mit 104 Jahren rüstig und agil: Ingeborg Huber feierte am Samstag ihren 104. Geburtstag. Traunsteins Oberbürgermeister Manfred Kösterke überbrachte die Glückwünsche der Stadt Traunstein, des Landkreis Traunstein und hatte auch vom Bayerischen Ministerpräsidenten ein Geschenk dabei.

Traunstein - „Man muss nur richtig alt werden, dann wird man beschenkt“, freute sich Ingeborg Huber als älteste Bürgerin Traunsteins über die Geschenke der Stadt.

„Mir geht es gut.“ So empfing Ingeborg Huber den Traunsteiner Oberbürgermeister Manfred Kösterke, der am Samstag zu Traunsteins ältester Bürgerin zum Gratulieren kam und die Glückwünsche der Stadt, des Landkreises und des Landes überbrachte. Die lebenslustige Frau freute sich über eine schöne Orchidee der Stadt Traunstein, einen Korb mit Esswaren aus der Region des Landkreises und einem Präsent aus Nymphenburger Porzellan, mit dem der Bayerische Ministerpräsident das hohe Alter der gebürtigen Koblenzerin würdigte. „Man muss nur richtig alt werden, dann wird man beschenkt“ sagte die geistig junggebliebene Frau humorvoll. Dabei ist sie auch im hohen Alter immer noch gut auf den Beinen, wovon vier Stockwerke im Haus stille Zeugen sind. „Einen Rollator habe ich mir erst im vergangenen Jahr angeschafft, wenn ich an der Kasse einmal länger warten muss“ sagte die modisch schick gekleidete Frau, die über Berlin und Karlsruhe 1949 nach Traunstein kam.

Dass die gelernte Architektin, die im Rheinland Burgen renoviert hatte, nicht nur die Sonnenseiten des Lebens kennengelernt hat, wurde deutlich als sie dem Oberbürgermeister aus ihrer Lebensgeschichte erzählte, zu der auch eine Gefangenschaft in beziehungsweise nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte, durch die sie mit ihrem siebenjährigen Sohn gehen musste. Bei den Traunsteiner Sommerkonzerten gehörte sie von Beginn an zu den treuesten Besuchern und weiß aus Erfahrung genau, wo die beste Akustik ist.

Für das neue Lebensjahr hat die älteste Bürgerin Traunsteins nur einen Wunsch: „Gesundheit, dass ich klar im Kopf bleibe.“ Sie wolle schauen, dass sie ihr Leben weiter gut organisieren kann. Und so fügte sie schmunzelnd hinzu: „Und etwas anschaffen kann.“

awi

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