Dioxin-Skandal: Entwarnung für Traunstein

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Traunstein - Der Leiter des Traunsteiner Veterinäramtes Dr. Walter Lenze meint: "Verbraucher im Landkreis Traunstein müssen keine Angst vor Dioxin in Hühnereiern haben."

In einem Interview mit der Bayernwelle Süd Ost meinte Lenze: "Es gibt keine Hinweise, dass im Landkreis in diese Richtung was im Argen ist. Es werden laufend in den Betrieben und Geschäften Untersuchungen bei Lebensmitteln gemacht. Bisher ist noch nie etwas vorgefallen."

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Mit Dioxin verseuchtes Viehfutter hat die Behörden mehrerer Bundesländer am Montag zu drastischen Sofortmaßnahmen veranlasst, um den Schaden für Verbraucher und Landwirtschaft einzugrenzen. In Nordrhein-Westfalen wurden 8000 Legehennen getötet, die mit Dioxin verseuchtes Futter gefressen hatten. Die Tiere einer Hühnerfarm im Kreis Soest sollten nach Auskunft des Kreisveterinärs Wilfried Hopp verbrannt werden.

Das gefährliche Gift lauerte in Futter für Hühner und Schweine, das an hunderte Höfe verkauft wurde. Allein ein betroffener Bauernhof in Nordrhein-Westfalen soll etwa 120.000 Eier in den Handel gebracht haben.

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