Ein spannender Tag bei der Polizei

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Traunstein - Im Rahmen des Ferienprogramms besuchten über 100 Kinder die Polizeiinspektion. An einen spannenden Nachmittag lernten die Kleinen den Beruf des Polizisten kennen.

Über 100 Kinder aus den Gemeinden Nussdorf, Surberg, Vachendorf, Siegsdorf und der Großen Kreisstadt Traunstein waren am 20. August im Rahmen des Ferienprogramms bei der Polizei in Traunstein zu Besuch. Da gab es vieles zu sehen und am Ende trafen sich fast alle wieder beim Eisessen am Bahnhof.

Bei der Polizei angekommen wurden die Kinder im Alter von acht bis 15 Jahren zuerst einmal im Lehrsaal begrüßt. Mit einem Film der Bayerischen Polizei kam die richtige Einstimmung. Da wurde gezeigt, welche Anforderungen an junge Menschen gestellt werden, die den Polizeiberuf ergreifen wollen und man konnte auch sehen, wie die Ausbildung bei der Bereitschaftspolizei in München, Dachau oder einem der anderen fünf Standorte abläuft.

Stefanie Berchtold, die Jugendbeamtin der Traunsteiner Polizei, und ihre Kollegen konnten den Kindern alle Fragen beantworten.

Im Hof der Traunsteiner Polizei reihte sich die „Hundertschaft Ferienkinder“ im Schatten auf und hörte gespannt der Jugendbeamtin zu. Ein erfahrener Hundeführer, Ted Schlotzer, erzählte danach den Kindern, wie ein Polizeihund ausgesucht wird und wie man aus einem Welpen einen guten Diensthund macht. Sein Kollege, Karl Loewe, führte den Kindern vor, wie gut die Nase seines Hundes „Kairo“ ist. Sehr schnell hatte das Tier im Gebüsch einen versteckten Gegenstand gefunden.

Im weiteren Verlauf waren die Kinder bei der Kriminalpolizei Zeugen einer erkennungsdienstlichen Behandlung, bei der Fingerabdrücke abgenommen wurden. Und sogar einen richtigen Tatort-Spurensicherungsbus der Kriminalpolizei konnte man bestaunen. Felix Rappl, der Leiter des Kommissariats 7, erklärte, worauf es bei der Spurensicherung ankommt und führte einige Möglichkeiten vor. Ein anderer Beamter zeigte außerdem, wie man Fingerspuren sichtbar machen kann und die Kinder hatten Gelegenheit dazu, das auch mal selber auszuprobieren.

Die Kinder konnten im Keller der Polizeiinspektion kurz die Zellen anschauen und erlebten auch, wie es sich anhört, wenn eine Zellentüre ins Schloss fällt und dann auch noch mit dem großen Schlüssel verschlossen wird.

Zum Tag bei der Polizei gehörte natürlich auch ein Besuch im Schießkino. Ein Einsatztrainer, Tobias Walter, schoss dort mit einer "Laserpistole“ auf Ziele an der Leinwand. Mit scharfer Munition wurde natürlich nicht geschossen.

Bevor die Kinder wieder verabschiedet wurden, haben sie noch erfahren, dass man sich immer an die Polizei wenden kann, wenn man Hilfe braucht.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Traunstein

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