Kontroverse Diskussion um Duschanbau

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Traunstein - Wer muss den Duschanbau an der Brunneranlage finanzieren? Der Landkreis oder die Stadt? Um diese Frage drehte sich im Stadtrat eine kontroverse Diskussion.

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Die Schul- und Sportstadt Traunstein stellt sich derzeit mit einigen größeren Projekten im sportlichen Bereich neu auf. Zum einen wickelt die Stadt zusammen mit dem SBC Chiemgau das Fußball-Großprojekt in Empfing ab, zum anderen wird vom Landkreis die nahegelegene "Brunneranlage" unter anderem mit einer Kunststofflaufbahn, einer Hoch- und Weitsprunganlage sowie neuen Geräte- und Sanitärräumen erneuert. Was hier aber nicht vorgesehen ist, ist ein Duschanbau. Und genau darum drehte sich nun eine kontroverse Debatte im Stadtrat.

Während der Landkreis sowie die Schulen die Duschen für den Schulsport nicht für erforderlich erachten, sieht die Stadt die Situation mit Blick auf die Sportvereine etwas anders. Wie die Chiemgau-Zeitung am Dienstag berichtet, sei auch die Entfernung zu den künftig vorhandenen Duschen im nahegelegenen Sportzentrum Empfing zu weit, weshalb sich die Stadt bereiterklärt habe, die erforderlichen geschätzten 60.000 Euro für die Duschanlage aufzubringen.

Nach einer kontroversen Diskussion, wer für diese Maßnahme aufkommen müsse und ob hier nicht der Landkreis gefragt sei, stimmte der Stadtrat letztendlich fast einstimmig für die Investition. Lediglich der Grünen-Stadtrat Wilfried Schott, votierte mit "nein".

Details über die Diskussion lesen Sie in der Chiemgau-Zeitung.

Rubriklistenbild: © picture-alliance / dpa

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