Landkreis setzt auf Windkraft

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Traunstein - Im Ausschuss für Kreisentwicklung, Energie und Verkehrsfragen gab es nur ein Thema: die Windkraft. Dabei war zu entscheiden, wo diese im Landkreis eingesetzt werden kann.

Laut dem Bericht der Chiemgau-Zeitung wurden unter den Vorranggebieten die Orte Engelsberg, Schnaitsee, Tittmoning, Kienberg, Babensham, Palling, Amerang, Obing, Altenmarkt, Traunreut, Trostberg, Seeon-Seebruck, Pittenhart, Chieming, Traunstein, Waging und Nußdorf genannt.

Der Ausschuss für Kreisentwicklung, Energie und Verkehrsfragen hatte am Dienstag nur ein einziges Thema: die Windkraft im Landkreis. Unter der Leitung von Hermann Steinmassl wurde breit über mögliche Windkraftanlagen im Landkreis debattiert. Rund 150 dieser Windanlagen seien im Landkreis möglich, verteilt auf 30 Vorranggebiete in 17 Gemeinden (s. Infobox).

Zwei Anträge hatte der Ausschuss zudem zu entscheiden. Zum einen ging es um die Abstandsflächen der Windräder zu Wohnbebauungen. Dieser wurde aber bei nur drei Gegenstimmen abgelehnt. Zum anderen wurde über den Ausbau der Windkraft im Alpenraum diskutiert. Der Nachbarlandkreis Rosenheim lehnte dies bereits entschieden ab, das südliche Berchtesgadener Land ebenso. Landrat Steinmassl sprach von viel zerschlagenem Porzellan würde sich der Landkreis aus der Solidarität im Alpenraum herausnehmen, so die Chiemgau-Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe. Der riesige Aufwand, der für die Erschließung von lediglich "zehn Windradln" betrieben werden müsse, sei es außerdem nicht wert. So entschied der Ausschuss mit zwei Gegenstimmen, es beim unberührten Alpenraum zu belassen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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