Handydaten und ein Radarfoto als Beweismittel

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Traunstein - Kommt das Gericht im Prozess gegen die Pfarrhof-Räuber durch die Aussagen der Kripo-Beamten weiter? Im Mittelpunkt standen dabei Handydaten und ein Radarfoto.

Am Traunsteiner Landgericht ist der Prozess um die Raubüberfälle auf zwei Pfarrhöfe in Tuntenhausen und Böbing fortgesetzt worden. Wie der Sender Bayernwelle berichtet, sagten am Dienstag Nachmittag drei Kripo-Ermittlungsbeamte aus. Die Beamten erläuterten, wie sie den Angeklagten auf die Schliche gekommen waren. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Auswertung von Handy-Ortungsdaten und ein Radarfoto. Das Tatfahrzeug wurde auf der Rückfahrt vom Tatort in Böbing offenbar in München geblitzt und der Fahrer ist auf dem Foto eindeutig erkennbar.

Am Donnerstag wird der Prozess fortgesetzt, dann werden allerdings lediglich Dokumente verlesen. Mitte August wird dann einer der beiden betroffenen Pfarrer aussagen. Alle drei Geschädigten - zwei Pfarrer und eine Wirtschafterin - hatten bereits im Frühjahr ihre traumatischen Erlebnisse geschildert. Aufgrund der Erkrankung eines Schöffen wird das Verfahren jetzt aber nochmal von vorne aufgerollt. Bei den beiden brutalen Überfällen erbeuteten die mutmaßlichen Räuber 6000 Euro und verletzten ihre Opfer dabei erheblich.

Quelle: Bayernwelle

Rubriklistenbild: © ps

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