Aus dem Amtsgericht Traunstein

17.000 Euro veruntreut - Geldstrafe! 

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Traunstein - Eine Hausfrau aus dem Achental hat sich vor dem Amtsgericht in Traunstein verantworten müssen. Sie veruntreute Vereinsgelder in Höhe von 17.000 Euro.

Die Hausfrau gründete vor gut drei Jahren zusammen mit weiteren Personen einen gemeinnützigen Unterstützungsverein. Der Vereinszweck: Unterstützung hilfsbedürftiger Menschen in aller Welt sowie die Förderung von Jugend- und Altenhilfe in der Bundesrepublik. 2012 zweigte die Frau aus dem Achental dann insgesamt 17.000 Euro vom Vereinskonto auf die private Bankverbindung, weshalb sie sich jetzt vor dem Amtsgericht Traunstein verantworten musste.

Wie die Chiemgau-Zeitung am Dienstag berichtet, hätten sich die Erklärungsversuche der Angeklagten wirr und widersprüchlich angehört. Im Großen und Ganzen habe sich die Hausfrau aber darauf berufen, in Vereinsangelegenheiten keine Erfahrungen besessen zu haben. Richter Wolfgang Ott nahm ihr dies aber nicht ab, denn die Gelder sind laut Chiemgau-Zeitung sofort nach Eingang auf das Privatkonto an andere Leute weiter überwiesen worden - um eine private Schuld sowie die Mietschulden des Sohnes einer Bekannten zu begleichen.

Obwohl die Angeklagte den Schaden ein halbes Jahr später wieder gutmachte, verurteilte sie Richter Ott zu einer Geldstrafe von 4800 Euro.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-online.de sowie in der Chiemgau-Zeitung. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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