Zwei Junge Frauen mussten ins Krankenhaus

K.O.-Tropfen in Traunstein? - Verfahren eingestellt

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Traunstein - Wurden zwei junge Frauen Ende März im Traunsteiner Nachtleben mit K.O.-Tropfen betäubt? Der Fall beschäftigte Polizei und Staatsanwaltschaft. Nun wurde das Verfahren jedoch eingestellt.

"Beide Vorgänge wurden eingestellt. Die Verabreichung einer betäubenden Substanz an die beiden Zeuginnen konnte nicht nachgewiesen werden", erklärte Björn Pfeifer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Traunstein auf Nachfrage von chiemgau24.de, "Es kann in beiden Fällen nicht ausgeschlossen werden, dass die festgestellten Ausfallerscheinungen auf den Konsum von Alkohol zurückzuführen waren."

Berichte machten auf Facebook die Runde

Zwei junge Frauen waren Ende März ins Krankenhaus eingeliefert worden, beide äußerten den Verdacht, mit K.O.-Tropfen betäubt worden zu sein. Entsprechende Berichte machten daraufhin auf Facebook die Runde. Der entsprechende Facebook-Post ist inzwischen aber nicht mehr vorhanden.

Die Polizei erklärte schon früh, dass schon erste Untersuchungen dies nicht bestätigen konnten. Beide Frauen seien unabhängig von einander in verschiedenen Clubs im Traunsteiner Nachtleben unterwegs gewesen. Ihre gleichzeitige Einlieferung sei reiner Zufall gewesen. Auch weitergehende Untersuchungen Anfang April konnten den Verdacht nicht erhärten. Der Fall war daraufhin der Staatsanwaltschaft Traunstein vorgelegt worden.

Rubriklistenbild: © dpa (Montage)

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser