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Beschluss im Kreistag

Auf Kliniken, Heimen, Wohnhäusern: Wo könnten im Kreis Traunstein noch PV-Anlagen hin?

  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
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3,5 Gigawattstunden Strom produziert der Landkreis Traunstein schon jetzt jährlich mit eigenen PV-Anlagen - aber es sollen mehr werden: Jetzt will man untersuchen, welche Flächen noch für die Energiegewinnung genutzt werden könnten.

Landkreis Traunstein - Das Votum im Kreisausschuss am Mittwoch (15. September) war einstimmig: Eine große Potenzial- und Investitionsanalyse wird herausfinden, welche „Landkreisdächer“ für Photovoltaikanlagen noch genutzt werden können. Rund 20.000 Euro sollen für die Untersuchung lockergemacht werden. „Energie- und Wärmekosten steigen kontinuierlich“, heißt es in dem Antrag der Grünen-Fraktion. Deshalb gehe es nicht nur darum, die Klimaziele zu unterstützen, sondern auch darum, künftige Kostensteigerungen für den Landkreis zu reduzieren.

„Auf den Schuldächern wäre noch viel Potenzial“, so Grünen-Fraktionssprecher Christoph Bauhofer. Außerdem habe der Landkreis schließlich viele Tochtergesellschaften, auf deren Gebäude die Sonnenenergie ebenfalls genutzt werden könnte: Kliniken, Altenheime oder Wohnungsbau. „Es ist gut, dass man schaut, was zusätzlich gemacht werden kann“, stimmte Landrat Siegfried Walch (CSU) zu. Dass der Landkreis in Sachen PV-Anlagen in den vergangenen Jahren ein gutes Stück vorangekommen sei, wurde im Kreisausschuss ebenfalls so gesehen.

Den Anfang machte im Jahr 2000 eine kleine Photovoltaikanlage am Hertzhaimer-Gymnasium in Trostberg. Zuletzt folgten PV-Anlagen in Marquartstein und auf der neuen Realschule in Trostberg. Bei den neuesten Anlagen wird mit Batteriespeichern gearbeitet, um die Energie gleich selbst im Gebäude zu verbrauchen. „Wir sind hier am Puls der Zeit und testen neue Technologien aus“, so Walch. Auch auf die großen Photovoltaik-Freiflächenanlagen in Litzlwalchen und Bergen-Enthal wies Walch hin. All diese „Landkreis-PV-Anlagen“ produzierten jährlich rund 3,5 Gigawattstunden an regenerativem Strom.

„Schauen, was Sinn macht und was sich trägt - und nicht einfach den Landkreis zupflastern“, so der Gedanke von Bauhofer. Ausgearbeitet werden soll die Untersuchung von der Energieagentur Südostbayern.

Rubriklistenbild: © Stadt Freilassing

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