Jungfeuerwehrler übten über 24 Stunden

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Traunstein - "Einsatz für Florian Traunstein": Die Traunsteiner Feuerwehrjugend übte über 24 Stunden unter realistischsten Bedingungen verschiedene Einsatzszenarien.

Am Samstag und Sonntag fand ein 24 Stunden andauernder Berufsfeuerwehrtag für die Jugendlichen der Feuerwehren Traunstein, Haslach, Wolkersdorf und Kammer statt. In dieser Zeit wurden verschiedene Einsatzszenarien möglichst realistisch bei Tag und Nacht durchgeführt.

Am Samstag hieß es für die Teilnehmer gegen 11.30 Uhr: „Einsatz für Florian Traunstein – schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen – Eisenbahnwaggon in Brand“. Ein Pkw war mit einem Roller in einen Unfall verwickelt, zwei weitere Autos sind in Folge frontal zusammengestoßen, ein mit Holz beladener Waggon entzündete sich durch Funkenflug.

Als die ersten Einsatzfahrzeuge eintrafen, wurde sich sofort um die Verletzten gekümmert und der Brandschutz für die verunglückten Fahrzeuge hergestellt. Nachfolgende Löschtrupps bauten eine größere Wasserversorgung auf, um den brennenden Waggon zu löschen. Zeitgleich wurden die eingeklemmten Personen mit schwerem hydraulischem Gerät aus den schwer beschädigten Fahrzeugen befreit und an den Rettungsdienst übergeben. Der Rollerfahrer, der sich nicht an der Unfallstelle befand, musste von den Einsatzkräften gesucht werden.

Diese interessante Übung wurde von zahlreichen Zuschauern, darunter auch 2. Landrat Josef Konhäuser und Traunsteins Bürgermeister Christian Kegel, besucht. Kreisjugendwart Stephan Hellmuth und die beiden Bereichsjugendwarte Konrad Untersteiner und Michael Soldanski waren als Übungsbeobachter vor Ort, um in einer Nachbesprechung ihr Urteil zum Ablauf der Übung zu geben. Beteiligt haben sich rund 60 Buben und Mädchen und 25 Ausbilder. Ein Dank gilt der Firma Schaumaier Recycling in Traunstein, die Schrottfahrzeuge und ihr Gelände zur Verfügung gestellt hat.

Übungstag der Traunsteiner Feuerwehrjugend

FDL

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