Bienen vor Varroamilben schützen

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Traunstein - Das Landratsamt Traunstein hat eine Allgemeinverfügung erlassen. Alle Bienenhalter sind dazu verpflichtet, ihre Bienen gegen Varroatose zu behandeln.

Um die Einschleppung von Bienenseuchen zu verhindern, sind alle Imker verpflichtet, dem zuständigen Veterinäramt Anzahl und Standort ihrer Bienenvölker zu melden.

Bei der Varroamilbe handelt es sich um einen Parasiten, der vor ca. 30 Jahren durch die Einfuhr von asiatischen Honigbienen nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde und hier mittlerweile die größte Bedrohung für die Imkerei darstellt. Ohne Bekämpfung gehen die befallenen Bienenvölker unter den hier bestehenden Bedingungen innerhalb weniger Jahre zugrunde. Zudem wird die Milbe durch die Bienen selbst von Volk zu Volk weiterverbreitet. Die Behandlung der Völker darf erst nach der Honigernte beginnen und muss bis spätestens 31.12.2012 abgeschlossen sein, um eine nachteilige Beeinträchtigung des Honigs auszuschließen.

In diesem Zusammenhang muss darauf hingewiesen werden, dass jede Bienenhaltung beim Veterinäramt gemeldet sein muss. Zudem benötigt jeder Bienenhalter eine landwirtschaftliche Betriebsnummer. Diese Angaben sind nötig, um die Ausbreitung von Bienenseuchen verhindern zu können. Wer bislang noch keine Betriebsnummer hat, kann diese beim Amt für Landwirtschaft und Forsten beantragen. Für weitere Informationen steht das Veterinäramt Traunstein unter der Telefonnummer 0861 / 58314   zur Verfügung.

Pressemitteilung des Veterinäramts

Rubriklistenbild: © dpa

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