JU Traunstein will auf Wasserkraft setzen

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Siegfried Walch, Stellvertretender  Kreisvorsitzender

Traunstein - Auf der letzten Sitzung des JU Kreisverbandes wurde über das Thema Energieversorgung der Zukunft diskutiert. Besonders die Wasserkraft stand im Mittelpunkt.

Man wolle in den nächsten Monaten eine detaillierte Position ausarbeiten und beschließen, so Walch. „Sicher ist, dass wir die Wasserkraft brauchen. Hier müssen wir nun Gas geben!“ fordert Walch.

Der Kreistag Traunstein hat bereits im Jahre 2005 auf Initiative von Landrat Steinmassl und der CSU Fraktion einen Beschluss gefasst, den kompletten Energiebedarf des Landkreises, der Haushalte und des Gewerbes bis 2020 ausschließlich selbst und aus regenerativen Energien zu erzeugen. Der Stellv. CSU Kreisvorsitzende Sigi Walch stellte sich ausdrücklich hinter diesen Beschluss. Eine wichtige Säule sei hierbei die Wasserkraft.

Ergiebige Wasserkraftwerke an der Salzach müssten endlich Realität werden, fordert der junge Kreisrat und erklärt weiter: „Auch über die Wasserkraftnutzung an der Tiroler Ache müssen wir uns Gedanken machen. Letzten Endes können wir auf eine Energieform wie die Wasserkraft nicht verzichten und wenn wir in unserer Region die Voraussetzungen dafür haben, sollten wir diese auch nutzen.“ Die Junge Union sieht die Energiepolitik als wichtiges Feld gerade auch für die junge Generation. Unter der Leitung von Konrad Baur aus Traunstein und der Unterstützung von Josef Mayer, Kreisvorsitzender im AK Umwelt der CSU und Stellv. JU Kreisvorsitzender wurde ein Arbeitskreis ins Leben gerufen. Übereinstimmend erklärten die JU`ler dass der Wirtschaftsstandort Traunstein auch für die kommende Generation wichtig sei. „Wir wollen auch die Chance haben in unserer Region zu leben und zu arbeiten!“ so der Tenor.

„Kein Verständnis“ zeigte Walch für die Haltung einiger Umweltverbände, die nun „schon wieder auf der Bremse“ stünden. „Diejenigen die als erstes aus der Kernenergie raus wollten, sollten jetzt nicht die möglichen Alternativen blockieren. Irgendeinen Nachteil hat eben jede Form der Energiegewinnung.

Wer eine Energieform ablehnt soll künftig auch sagen wo der Strom stattdessen herkommen soll, nur dagegen sein, bringt unsere Heimat nicht weiter!“ mahnt Walch abschließend an.

Pressemitteilung Kreisverband Junge Union Traunstein

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