Ein Jäger hielt Verdächtige fest

Cannabis-Plantage im Wald bei Traunreut - Haftstrafe vor Gericht

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Traunstein/Traunreut - Eine ganze Cannabis-Plantage züchtete ein Mann in einem Waldstück bei Traunreut heran - nun wurde er vor dem Amtsgericht zu einer Haftstrafe verurteilt.

Bis zu zwei Meter hoch waren die Cannabis-Pflanzen, die der 33-jährige Traunreuter im Waldstück östlich des Gewerbegebiets Hochreit bei Traunreut heranzüchtete. Im August 2016 flog er endgültig damit auf, am Montag sprach das Amtsgericht in Traunstein ein Urteil.

Für sieben Monate muss der 33-Jährige ins Gefängnis, lautet das Urteil, so der Traunreuter Anzeiger. Der Mann ist schuldig wegen unerlaubten Handeltreibens und Besitzes von Betäubungsmitteln. Mindestens zehn Cannabis-Pflanzen in dem Waldstück gingen auf sein Konto. Die Polizei fand dort zwar noch 30 weitere, doch die konnten dem Traunreuter nicht eindeutig zugeordnet werden. Erschwerend kam aber hinzu, dass die Polizei in der Wohnung des 33-jährigen zusätzlich zu Marihuana auch noch Amphetamin fand.

Ein Jäger half der Polizei, wo er nur konnte

Die Festnahme des Mannes im Jahr 2016 hatte eine längere Vorgeschichte. Am 17. Juli fiel einem Jäger ein Mann auf, der sich in dem Waldgebiet nördlich von Traunreut verdächtig verhielt, doch kurz darauf war er wieder weg. Etwa zwei Wochen später holte der gleiche Jäger dann die Polizei: Er konnte zwei Männer festhalten, die gerade Cannabis-Pflanzen zu ihrem Auto transportierten. Auch ein Polizeihubschrauber wurde bei der Aufklärung des Falles eingesetzt. 

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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