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Triathlon: Großeinsatz für Feuerwehr- und Rettungskräfte

Fast 240 Helfer im Einsatz – Unzählige Absperrposten entlang der Radstrecke

Fast 240 überwiegend ehrenamtliche Helfer waren beim Chiemsee Triathlon im Einsatz. Insbesondere entlang der Radstrecke waren neben Polizei und Rettungsdienst fast 140 Aktive der heimischen Feuerwehren als Verkehrsposten im Einsatz und mussten sich mitunter den Unmut von Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern gefallen lassen. Die Mitglieder der Wasserwacht kümmerten sich auf dem See um die Sicherheit der Teilnehmer.
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Fast 240 überwiegend ehrenamtliche Helfer waren beim Chiemsee Triathlon im Einsatz. Insbesondere entlang der Radstrecke waren neben Polizei und Rettungsdienst fast 140 Aktive der heimischen Feuerwehren als Verkehrsposten im Einsatz und mussten sich mitunter den Unmut von Autofahrern und anderen Verkehrsteilnehmern gefallen lassen. Die Mitglieder der Wasserwacht kümmerten sich auf dem See um die Sicherheit der Teilnehmer.

Nach zweijähriger Corona-Pause fand vergangenen Samstagnachmittag eine Neuauflage des „Chiemsee Triathlons“ statt. Die Feuerwehren, das Rote Kreuz und die Wasserwacht waren mit einem Großaufgebot zur medizinischen Absicherung der Sportler sowie für die Verkehrssicherheit entlang der Radstrecke im Einsatz. Insbesondere die Absperrposten hatten bedingt durch die vielen baustellenbedingten Umleitungen in der Region alle Hände voll zu tun und trafen häufig auf wenig Verständnis bei den Verkehrsteilnehmern.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Chieming/Nußdorf/Traunstein/Traunreut/Grabenstätt - Nahezu 90 Helfer der Wasserwacht und des BRK-Sanitätsdienstes sorgten auf und im Wasser sowie entlang der Rad- und Laufstrecke und im Zielbereich für die medizinische Sicherheit der Teilnehmer. 135 Floriansjünger der Feuerwehren Chieming, Hart, Ising, Matzing, Haslach, Wolkersdorf, Kammer, Grabenstätt, Erlstätt und Nußdorf waren entlang des Rad-Rundkurses postiert, um den Verkehr zu regeln und um den Athleten ein sicheres Radrennen zu ermöglichen. Unterstützt wurden sie dabei von mehreren Polizeistreifen entlang des Streckenverlaufs. Zwischen 17 Uhr und 21 Uhr waren auf der Radstrecke in den Gemeindebereichen Chieming, Nußdorf, Traunstein und Grabenstätt zahlreiche Straßensperren nötig.

Dabei waren Helfer mitunter an kleineren Straßen und Feldwegen positioniert, damit man die etwa 31 kilometerlange Rennstrecke frei von jeglichem Verkehr halten konnte. Unzählige Fahrzeuglenker, aber auch Fahrradfahrer versuchten über Schleichwege an ihr Ziel zu gelangen und mussten von den Einsatzkräften abgewiesen werden. Viele Verkehrsteilnehmer übten zudem gegenüber den Einsatzkräften teils harsche Kritik und sparten mitunter auch nicht mit beleidigenden Ausdrücken. Mancherorts hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun, um entstandene Staus aufzulösen und den vielen ortsfremden Autofahrern Umleitungsrouten zu erklären, die sich ratsuchend an die Absperrposten entlang der Strecke wandten.

„Die Einsatzkräfte brauchten bei den Unmutskundgebungen mitunter ein dickes Fell gegenüber den nötigen Sperren und Umleitungen“, so Kreisbrandmeister Albert Rieder und dankt den ehrenamtlichen Helfern, die oft stundenlang auf ihren Posten „die Stellung gehalten und ihren Beitrag zum Gelingen der Großveranstaltung geleistet haben“. Zwischen 17 Uhr und 21 Uhr waren die Straßensperren nötig, ehe das sogenannte Besenfahrzeug die „Ziellinie“ auf der Radstrecke überquerte und der Verkehr in der Region wieder normal fließen konnte. An der Feuerwehr Führungsstelle „Chiemsee“ im Feuerwehrhaus Erlstätt liefen die Fäden für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst zusammen. Die Verantwortlichen von steuerten von dort aus ihre Einheiten und hielten einen Überblick über die Gesamtlage beim Triathlon. Während der gesamten Dauer des Sportevents kümmerten sich die Mitglieder der Führungsstelle um unzählige Anforderungen der beteiligten Einsatzkräfte.

„Ein Fahrzeuglenker ist mit seinem Pick-Up beispielsweise einfach querfeldein gefahren und befand sich am Ende mitten auf Rennstrecke. Bei diesen Situationen muss man natürlich schnell handeln, damit es zu keiner Kollision mit einem beteiligten Sportler kommt“, erklärt Albert Rieder, der die Arbeit in der Führungsstelle unterstützte. Gleichzeitig erfolgte dort die Koordination von Rettungskräften, die bei Verletzungen oder Stürzen zur Hilfe eilten und eine erste medizinische Versorgung sicherstellten. Insgesamt zählten die beteiligten Organisationen 238 Helferinnen und Helfer, die das Großevent bei sommerlichen Temperaturen unterstützt haben. Viele Freiwillige freuten sich zum Abschluss dennoch, einen Beitrag zu diesem überregionalen Sportevent geleistet zu haben. Die durchwegs großartigen sportlichen Leistungen der Teilnehmer taten dabei ihr übriges und die sportlich faire Fankulisse mit zahlreichen begeisterten Zuschauern entlang der Strecke trug ebenfalls dazu bei, so manche Kritik und Ärger zu vergessen.

Pressemitteilung Stefan Lohwieser, Hubert Hobmaier

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