Vorwurf des Handels IN ASYLUNTERKÜNFTEN RAUBLING, ROHRDORF UND NEUBEUERN

Bleibt Dealer-Prozess im zeitlichen Rahmen?

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Traunstein/Raubling - Seit Mitte November läuft am Landgericht Traunstein ein Prozess gegen sieben pakistanische Asylbewerber. Sie sollen mit Drogen gedealt haben. Nun gibt es wieder eine Wendung. 

Es ist derzeit nicht ganz klar, ob das im Verfahren im terminlichen Rahmen mit Plädoyers am 10. und dem Urteil am 12. Januar bleibt. Denn möglicherweise wird das Verfahren gegen einen der Männer abgetrennt, wie das Oberbayerische Volksblatt (OVB) berichtet. 

Vier Anwälte hätten außerdem am Montag angeregt, die Verfahren gegen ihre Mandanten außer Vollzug zu setzen. Ende Dezember war bereits ein 21-Jähriger unter der Auflage, zu den weiteren Verhandlungsterminen freiwillig zu erscheinen, aus dem Gefängnis entlassen worden. Wie das OVB berichtet, habe sich das Gericht jedoch der Meinung der Staatsanwaltschaft angeschlossen, dass dies die Fortführung der Hauptverhandlung durch ein Fernbleiben der betroffenen Angeklagten gefährden könnte. 

Durchsuchungen im April

Im April des vergangenen Jahres durchsuchte die Polizei mehrere Asylunterkünfte in Raubling, Neubeuern und Rohrdorf. Ziel war die Sicherstellung von Drogen sowie die Festnahme mehrerer Personen. Die Staatsanwaltschaft warf in der Folge den sieben Angeklagten unerlaubten bandenmäßigen Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge vor. Zuletzt hatte es in dem Prozess viele Widersprüche gegeben und das Gericht sah auch keine Bandenstruktur mehr. 

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