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Trotz Corona viel bewegt

DJK Kammer würdigt viele verdiente Mitglieder – Vorfreude auf die Turnhalle

Alle Mitglieder der DJK Kammer
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Die DJK Kammer ehrt im Rahmen der Mitgliederversammlung zahlreiche Verantwortungsträger mit dem DJK Ehrenzeichen in Silber, Bronze sowie dem Sportlerehrenzeichen. Auf dem Bild von links nach rechts Vorstand Herbert Baumgartner, Alois Gartner, Helga Gruber, Evi Wimmer, Rudi Hartwig, 2. Bürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner, Hannelore Scheuer, Gerhard Wimmer, Bettina Hackl, Diözesan-Vizepräsident Konrad Mack und Stefan Ober.

Trotz der Corona-Krise hat es die DJK Kammer in den letzten Jahren geschafft viele Projekte abzuschließen. Nun wurden einige langjährige Mitglieder gebühren geehrt:

Traunstein - Die DJK Kammer konnte während der Corona Zwangspause zahlreiche Projekte voranbringen und abschließen. Bei der Mitgliederversammlung im Gastgarten des Gasthauses zur Post in Kammer hielten die Verantwortlichen einen Rückblick auf die vergangenen beiden Jahre und nutzten die Möglichkeit, verdiente Mitglieder zu ehren. Zudem sei man auf der Suche nach Übungsleitern an vielen Sparten. Durchwegs große Vorfreude herrscht über den geplanten Bau einer Turnhalle. Finanziell steht der Verein auf soliden Beinen, hieß es im Kassenbericht.

Zum Auftakt der Versammlung, an der viele Mitglieder sowie der Ehrenvorsitzende Reinhold Lampoltshammer und das Ehrenmitglied Hans Baumgartner teilnahmen, stimmte der geistliche Beirat Robert Hintereder die anwesenden Sportler ein. „Sich auf den Weg machen und Dinge immer wieder aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, dass zeichne Euch Sportler der DJK aus. Diese Eigenschaften bringen jeden Einzelnen aber auch den ganzen Verein weiter“, so seine Gedanken zur Jahreshauptversammlung.

Die DJK Kammer ehrt im Rahmen der Mitgliederversammlung zahlreiche Verantwortungsträger mit dem DJK Ehrenzeichen. Auf dem Bild von links nach rechts Vorstand Herbert Baumgartner, Evi Wimmer, 2. Bürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner, Rudi Hartwig, Hannelore Scheuer, Gerhard Wimmer, Bettina Hackl und der Diözesan-Vizepräsident Konrad Mack.

Dass die DJK Kammer viele Förderer und Unterstützer hat, zeigte sich insbesondere bei den Ehrungen. So erhielten gleich acht Verantwortungsträger im Verein für ihren Einsatz das DJK Ehrenzeichen in Bronze und Silber. Evi Wimmer ist seit 1998 Schriftführerin, Bettina Hackl seit 2004 Kassiererin und Rudi Hartwig ist seit 25 Jahren Skibetreuer und Hauptverantwortlicher für den Schibasar. Alle drei haben für ihr Engagement das Ehrenzeichen in Silber erhalten. Über das Sportehrenzeichen in Silber durften sich der stellvertretende Vorsitzende Gerhard Wimmer und die langjährige Jugendbetreuerin der Schiabteilung, Hannelore Scheuer freuen. Das Ehrenzeichen in Bronze wurde an Stefan Ober, Alois Gartner und Helga Gruber verliehen.

25 Jahre Treue

Bereits seit 25 Jahren halten Christine Maier, Katharina Brunner, Daniel Ertl, Patrizia Fraunhofer, Regina Fraunhofer, Sebastian Fraunhofer, Georg Huber, Benjamin Hoiss, Sebastian Ober, Richard Hohenwarter, Bernhard Vordermayer, Ingrid Hell, Markus Hell, Martin Hell, Stefan Hell, Tobias Brückner, Adalbert Haitzer, Theresia Haitzer, Emanuel Hoiss, Andreas Jobst und Johannes Jobst der DJK Kammer die Treue. Dafür wurden sie mit der silbernen Ehrennadel der DJK Kammer ausgezeichnet.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der DJK Kammer konnte Vorstand Herbert Baumgartner (links) und sein Stellvertreter Gerhard Wimmer (vorne links) 21 Mitglieder für ihre 25-jährige Treue ehren. Rechts im Bild der Diözesan-Vizepräsident Konrad Mack und (vorne rechts) Traunsteins 2. Bürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner. Die geehrten (hintere Reihe) Andreas und Johannes Jobst, Georg Huber, Sebastian Ober und (vorne) Katharina Brunner erhielten die DJK Vereinsnadel und eine Urkunde.

Umgesetzte Projekte

Vorstand Herbert Baumgartner informierte in seinem Rechenschaftsbericht über zahlreiche Projekte, die in den letzten beiden Jahren abgeschlossen werden konnten. Insbesondere die neue Flutlichtanlage mit LED-Technik am Fußballplatz, die Sanierung des Tennisstüberls und das neue Pflaster bei den Stockbahnen sowie die Neugestaltung des Parkplatzes beim Tennisplatz waren vier große Projekte, die nun umgesetzt werden konnten. „Viele fleißige Helfer waren bei den Maßnahmen beteiligt und haben vollen Einsatz gezeigt. Dadurch konnten wir Kosten einsparen und die Projekte realisieren“, so Herbert Baumgartner.

Zudem zeigte er sich erfreut darüber, dass insbesondere die Stadt Traunstein die Investitionen finanziell gefördert habe und es auch seitens des BLSV, des DJK Dachverbandes München-Freising und dem Projektträger Jülich Zuschüsse gegeben habe, was letztlich die Maßnahmen finanziell möglich gemacht hatten. Darüber hinaus informierte er darüber, dass 2019 noch das Vereinsfest und eine Fahrradwallfahrt nach Höglwörth durchgeführt werden konnten und das 60-jährige Gründungsfest des TSV Traunwalchen besucht werden konnte. Die Adventfeier und das Glühweinfest konnten ebenfalls noch durchgeführt werden.

Der Sportbetrieb schläft trotz allem nicht ein

„Im vergangenen Jahr habe der Sportbetrieb fast vollständig geruht. Lediglich zu Beginn des Jahres konnten die Stockschützen und Schifahrer an den Bundeswinterspielen in Sonthofen im Allgäu teilnehmen“, informierte Herbert Baumgartner. Während der Lockerungen des Coronamaßnahmen gab es eine Laufgruppe die am „Lauf 10 Programm“ teilgenommen hatte aber auch eine Bergmesse auf der Schwarzachenalm konnte durchgeführt werden.

„2021 konnte dann der Sportbetrieb langsam wieder anlaufen und wenn es auch kein Sommerfest am Sportplatz gab, konnten wir uns zumindest mit einem Stand beim Tag der Vereine in Traunstein beteiligen“, informierte der Vorstand und ergänzt, „ich bin sehr froh darüber, dass wir ohne nennenswerte Mitgliederverluste durch die Lockdowns gekommen sind! Einzig die geringe Zahl an Übungsleitern in vielen Sparten macht mir Sorgen und wir brauchen einen Plan wie wir langsam, aber sicher unsere Leute wieder vom Kanapee runter bekommen“.

Eine neue Turnhalle bis Ende 2023

Große Vorfreude herrscht im Verein auf die von der Stadt Traunstein geplante Turnhalle. „Die Vorplanungen sind bereits im vollen Gange und derzeit gehe man von einer Fertigstellung zum Jahresende 2023 aus“, so Stadtrat Thomas Stadler. Die Kammerer Sportler mussten bereits den Turnraum in der Schule auf Grund der Renovierung räumen. „Wir wollen aber versuchen, während der Zeit den Pfarrsaal zu nutzen und auch die Stadt habe wieder Hallenkapazitäten in Traunstein zur Verfügung gestellt“, so Herbert Baumgartner.

Die Verantwortlichen freut es sehr, dass die künftigen Nutzer wie die DJK aber auch die Faschingsfreunde Blau-Weiss Kammer bereits in den frühen Planungsphasen mit im Boot sind, damit man eine bedarfsgerechte Realisierung erreicht. „Gerade für die Tischtennis- und Gymnastikabteilung wird dies zu einer 100-prozentigen Verbesserung führen. Bisher gab es noch nicht einmal Duschen für die Sportler, was insbesondere bei den Gastmannschaften im Tischtennis für Nasenrümpfen gesorgt hatte“, erklärte der Vorstand.

„Die Stadt Traunstein wird euch auch in der Zukunft unterstützen“, so die Aussage von Traunsteins 2. Bürgermeisterin Burgi Mörtl-Körner und ergänzte in ihrem Grußwort „hinter euch liegen keine leichten Jahre, aber ihr habt die Zeit bestens genutzt, um eure Infrastruktur zu verbessern“, so ihre Grußworte. „Die Dorfgemeinschaft in Kammer ist etwas ganz besonderes und die neue Halle wird ein Gewinn für das gesamte Dorf Kammer werden“, ist sich Burgi Mörtl-Körner sicher.

Großes Lob für Kammer

Vom DJK-Diözesanverband waren Geschäftsführer Markus Schuster und Vizepräsident Konrad Mack nach Kammer gekommen. „Auf Kammer ist Verlass“, lobte Konrad Mack die Sportler in seiner Ansprache und ergänzte „Corona habe vielen Vereinen jede Menge Arbeit aber keine Freude beschert und nun wieder alles anlaufen zu lassen sei wahrlich nicht leicht“. Er zeigte sich ebenfalls erfreut, dass die Anlagen so gut in Schuss gehalten sind und die Zeit des Lockdowns sinnvoll genutzt wurde.

Erfreuliche Zahlen konnte Kassierin Bettina Hackl verlesen. Für die Jahre 2019 und 2020 konnte sie jeweils ein kleines Plus in der Kasse verbuchen. Die Mitgliederzahlen seien über die Jahre hinweg stabil geblieben. 2019 hatte der Verein 601 Mitglieder, das vergangene Jahr konnte mit einem Stand von 594 Mitgliedern in den Büchern abgeschlossen werden. Den minimalen Rückgang führen die Verantwortlichen auf die demografische Entwicklung und nicht auf coronabedingte Austritte zurück. 

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