Wir zeigen Euch die ersten beiden neuen Motive

„Es ist schon ein Risiko“: Hofbräuhaus Traunstein schmeißt Etiketten völlig um

Katharina Gaßner, Marketing-Chefin beim Hofbräuhaus Traunstein.
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Katharina Gaßner, Marketing-Chefin beim Hofbräuhaus Traunstein.

Zwei Jahre lang hat man getüftelt, jetzt geht das Hofbräuhaus Traunstein mit gänzlich neuen Etiketten auf den Markt - bei allen 14 Sorten, mit ähnlichem Layout, aber grafischer Liebe fürs Detail. Wir stellen Euch die ersten beiden, fürs Helle und Dunkle, vor.

Traunstein - „Irgendwann haben wir uns gedacht: Das passt einfach nicht mehr“, erklärt Katharina Gaßner im Gespräch mit chiemgau24.de. Jetzt, nach einem zweijährigen Markenschärfungsprozess, geht das Hofbräuhaus Traunstein mit neuen Etiketten für alle 14 Sorten auf den Markt. Einen fünfstelligen Euro-Betrag hat die größte der drei Traunsteiner Brauereien laut Marketing-Chefin Gaßner in die Umstellung investiert.

Hofbräuhaus Traunstein mit neuen Etiketten

Die alten Etiketten, oft mit von oben nach unten verblassender Hintergrundfarbe, sind Geschichte. Auch aluminiumbedampfte, glänzende Elemente findet man in der neuen Serie nicht mehr. Das ebenfalls leicht angepasste Wappen der Brauerei wird nun bei jeder Sorte in Form eines Kranzes anders verziert. „Es ist all das zu sehen, was jede einzelne Sorte für sich besonders macht.“ Der grafische Aufbau aller Etiketten ist gleich, die gestalterischen Details bei jedem anders.

Die neuen Etiketten vom Hofbräuhaus Traunstein im Vergleich zu den alten vom Hellen und Dunklen (Vergrößern über Butten unten rechts).

Beim Hellen sind es zum Beispiel zierende Löwenköpfe, Hopfen und Malz. Beim Dunklen Herbstlaub und Hirschgeweihe. Die beiden Sorten gehen mit 1. April hinaus in die Getränkemärkte. Ab 6. April kommen Pils und Fürstentrunk mit neuen Etiketten in die Märkte, am 10. April das Weißbier und am 14. April das Zwicklbier. Die weiteren Sorten folgen nach und nach.

„Es ist schon ein Risiko“

Die erste Idee war, die bestehenden Etiketten einfach im Retro-Look neu aufzulegen, dazu mattes, leicht raues Papier. Einige Brauereien in Südostbayern haben diesen Weg in den vergangenen Jahren beschritten. Doch davon hat man dann die Finger gelassen. „Wir wollen nicht in Corona-Depression verfallen, sondern positiv und mutig sein“, so Katharina Gaßner. Denn eine völlige Etiketten-Umgestaltung berge für eine Brauerei durchaus Gefahren: „Es ist schon ein Risiko. Manche Kunden könnten verunsichert sein oder vermuten, dass auch der Inhalt ein anderer ist.“

xe

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