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So begründet Kegel die Hallen-Schließung

  • Patrick Steinke
    VonPatrick Steinke
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Traunstein - Die Entscheidung der Stadt, die Franz-Eyrich-Halle über den Winter geschlossen zu lassen, sorgte für Unmut beim Turnverein. Doch der Oberbürgermeister hält an seinem Entschluss fest.

Bis einschließlich 15. April soll die Franz-Eyrich-Halle geschlossen bleiben. Auch für die kommenden Jahre gilt diese Regelung. Laut eines Gutachtens aus dem Jahr 2007 hält das Dach nämlich nur einer maximalen Schneelast von 75 Kilogramm pro Quadratmeter stand. Der Stadt war das Risiko zu groß. Sie entschied sich daher für eine generelle Schließung über die Wintermonate - sehr zum Unmut des Turnverein-Vorstands Georg Thurmayr. Gegenüber dem Traunsteiner Tagblattes meinte Thurmayr, dass er über die Arroganz der Stadt verärgert sei und sich vor den Kopf gestoßen fühle, dass sie so eine Entscheidung im Alleingang treffe.

In der jüngsten Stadtratssitzung entgegnete Oberbürgermeister Kegel den Vorwürfen: "Es liegt keine Arroganz der Stadt vor. Aber als Bauaufsichtsbehörde haben wir die Verantwortung zu tragen. Und wir sehen die Sicherheit an vorderster Stelle." Er verstehe zwar, dass der Turnverein sich um seine sportliche Zukunft sorge, doch "der Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall war ein so warnendes Beispiel, dass wir keine Minute abwarten konnten." Das bedeute aber nicht, dass der TV-Traunstein der Stadt nicht wichtig sei: "Es gibt andere Möglichkeiten, wie die Kurt-Binder-Halle, die der Turnverein in der Zwischenzeit nutzen kann. Zudem haben wir drei Millionen Euro für den Neubau der AKG-Turnhalle ausgegeben. Das zeigt deutlich, wie wichtig uns der Verein ist."

Der Fraktionsvorsitzenden der CSU, Dr. Christian Hümmer, brachte anschließend die Frage auf, ob man nicht trotzdem eine pragmatischere Lösung finden könne. "Es gibt immer Alternativen zu einer generellen Sperrung der Halle." Zudem wollte er vom Oberbürgermeister wissen, was passiere, wenn nach dem 15. April weiterhin Schnee falle. Doch Kegel blieb unumstößlich bei seiner Entscheidung: "Sicherheit ist nicht verhandelbar. Ich würde es in Kauf nehmen, wenn ich ins Gefängnis komme, sollte etwas passieren. Aber ich nehme es nicht in Kauf, wenn nur eine Person zu Schaden kommen würde." Sollte der Schnee auch nach der fünfmonatigen Sperre ein Problem sein, dann bleibe die Halle auch über den 15. April hinaus geschlossen.

Rubriklistenbild: © awi/TV-Traunstein/Fotomontage

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