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Traunstein auf Konfrontationskurs zur Bahn

Fußwege über die Gleise schließen oder zusätzliche Pfeifsignale? Die Stadt sperrt sich

Die Bahn will zwei Fußgängerwege über eine Zugstrecke modernisieren: die Stadt müsste dazuzahlen, außerdem würde in Traunstein dann noch mehr „gepfiffen“ - doch die Zustimmung wird komplett verweigert. 

Traunstein - Ginge es nach der Bahn, würden die Fußgängerüberwegen am besten einfach zugemacht: zwei Fußgänger-Überwege waren am Donnerstag (22. September) Thema im Traunsteiner Ausschuss für Mobilität, Umwelt und Nachhaltigkeit - jener am alten Parkhaus hin zur Kapelle der Klinik und beim Kinderspielplatz an der Eugen-Rosner-Straße. Um mehr Platz für Rollstuhlfahrer, Kinderwägen oder Radler mit Anhänger zu schaffen, müssten die Umlaufsperren an den Bahnübergängen aufgeweitet werden. Oder man könnte die Übergänge einfach schließen. Auf Wunsch der Bahn sollte die Stadt Traunstein nun prüfen, was möglich wäre. 

Der Finanzausschuss sagte aber einstimmig „nein“ dazu: Die Bahnübergänge sollen bleiben, wie sie sind. Es ist auch eine finanzielle Frage: Nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz müsste sich die Stadt mit insgesamt 50.000 bis 80.000 Euro am Umbau beteiligen. Und durch die Aufweitung der Übergänge wären die Lokführer dann außerdem dazu verpflichtet, ein Pfeifsignal abzugeben. „Dies würde im Hinblick der innerörtlichen und bebauten Lage die Lebensqualität der ansässigen Anwohner erheblich beeinträchtigen“, heißt es dazu aus der Stadtverwaltung. Alle elf Mitglieder des Finanzausschusses stimmten schließlich gegen das Anliegen der Bahn. 

xe

Rubriklistenbild: © xe

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