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Michael „Maicho“ Mayer startet bayerisches Punk-Rock-Soloprojekt

Ein Geldbeutel aus „Zwieweläda“: Der Song zur Inflation mit Augenzwinkern aus Traunstein

Michi Mayer, bekannt von der Traunsteiner Punkband „Used Look“ startet unter dem Künstlernamen „Maicho“ (Meidscho) jetzt ein rockiges Soloprojekt im bairischen Dialekt.
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Michi Mayer, bekannt von der Traunsteiner Punkband „Used Look“ startet unter dem Künstlernamen „Maicho“ (Meidscho) jetzt ein rockiges Soloprojekt im bairischen Dialekt.

Er macht seit 15 Jahren mit der Punkband „Used Look“ Musik und geht jetzt auch eigene Wege: der erste Song des Soloprojekts von Michael „Maicho“ Mayer aus Traunstein könnte kaum aktueller sein - wenn einem beim Blick in den Geldbeutel das „reahn“ kommt.

Traunstein/Traunreut - Zugegeben, die Redewendung mit dem „Geldbeutel aus Zwiebelleder“ stammt nicht von ihm - Michi Mayer hat sie vor Ewigkeiten mal von einer Ex-Freundin aufgeschnappt. Aber jetzt, für sein erstes Lied unter seinem Namen, gab der Spruch die Richtung vor - und dementsprechend heißt es im Refrain rockig: „...mei Gejdbeidl is aus Zwieweläda, oiwei wenn i‘n aufmach mua i reahn!“ Vorige Woche ging Mayer unter seinem Künstlernamen „Maicho“ damit den Schritt in sein Soloprojekt.

„Maicho“: Bairisch sowieso - aber nicht wieder auf der Brass-Schiene

Für seine etablierte Punkrock-Band „Used Look“ zupft Michi Mayer schon seit 15 Jahren den Bass und schreibt die Texte - aber immer auf englisch. „Aber es gibt so viel, was man auf Bairisch besser ausdrücken kann“, so Mayer im Gespräch mit chiemgau24.de. Also begann er vor zwei Jahren, ganz für sich, einfach auch auf Bairisch draufloszutexten. Dazu stellte er sich ein paar Bläser vor und die Sache sollte in die Produktion gehen. „Aber es passte nicht. Ich wollte es rockiger, mehr Pep“, so Mayer. Und außerdem: auf der Schiene mit Brass und bairischem Text seien inzwischen schon zu viele unterwegs - LaBrassBanda oder Heischneida, um nur zwei bekannte zu nennen.

Also blieb „Maicho“ musikalisch bei dem, wo er herkommt: Rock und Punk. Bei „Sum 41“ oder „The Offspring“ liegen Mayers Wurzeln. Textlich wird es um all das gehen, was ihm - und wohl auch vielen anderen - im tagtäglichen Leben immer wieder begegnet: sei es ein hirnloser Autofahrer vor einem, ein nerviger Sprücheklopfer im Wirtshaus oder eben ein leerer, „zwieweläderner“ Geldbeutel. Gebürtig, und nach wie vor mit „Herzblut“, ist Michi Mayer Traunsteiner. Zusammen mit der Partnerin lebt er inzwischen aber in Matzing bei Traunreut.

Album und Release-Konzert kommen im Sommer 2023

Für Live-Auftritte und zum Einspielen im Studio hat „Maicho“ befreundete Musiker an der Hand. Aber alles davor macht Mayer selbst: Texte, Melodie, Gesang, Rhythmus... mit diesem Grundgerüst geht es dann zum Produzenten nach Halle an der Saale. Der 36-Jährige hat einen klaren Fahrplan für sich und sein Soloprojekt: Im Zweimonatsrhythmus neue Songs veröffentlichen, bis im kommenden Sommer ein kleines Album mit fünf Songs herauskommt. Die Lieder sind praktisch schon im Kasten. Das Traunsteiner „Studio 16“ ist fürs Release-Konzert bereits gebucht, lokale Radiosender angefragt. Mit der Musik womöglich auch kommerziell erfolgreich werden, das wäre das Ziel - und der „Gejdbeidl aus Zwieweläda“ wäre Geschichte.

xe

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