Kommunalwahl 2014

Intensive Gesprächsrunde der SPD Traunstein

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Traunstein - Fußgängersicherheit am Bahnhof, Sport in Traunstein, Wohnen in der Innenstadt - Es gab einige Themen, die bei der Gesprächsrunde der SPD im Salier Keller diskutiert wurden.

„Wohnen ist in den letzten fünfzehn Jahren wieder zurück in die Innenstadt gebracht worden“,  das erklärte Oberbürgermeisterkandidat Christian Kegel bei der letzten Gesprächsrunde der Traunsteiner SPD auf Anfrage von interessierten Bürgern im Sailer Keller. „Mehrere neue Wohngebäude sind entstanden, so beim Höllbräu, beim ehemaligen Stadtbauamt, in anderen Bereichen wurde aufwendig saniert. Das entspricht dem Grundsatz des flächensparenden Bauens im Zentrum und macht die Innenstadt attraktiv“, so Kegel.

Einige bevorstehende Projekte vorantreiben

Wichtig sei natürlich, dass Einkaufen z.B. von Lebensmitteln am und um den Stadtplatz herum auch in Zukunft möglich sei. Auch das stark beschädigte Pflaster, besonders auf Höhe des Heimathauses, müsse bald ausgebessert oder erneuert werden. Dritte Bürgermeisterin Traudl Wiesholler-Niederlöhner ergänzte, dass die Bürger der „unteren Stadt“ von allen Seiten den Stadtplatz mit Aufzügen erreichen könnten. „Das ist praktische Sozialpolitik“, sagte sie.

Ein Zukunftsprojekt müsse es sein, auch in die älteren Gebäude Aufzüge einzubauen. Die Stadträtin begrüßte es, dass das Förderprogramm „Soziale Stadt“ der Bundesregierung wieder mit mehr Mitteln ausgestattet worden sei, das auch für Aufzüge in Anspruch genommen werden könne. Das sei ebenso wichtig für ältere Häuser in der Innenstadt als auch für den Geschoßwohnungsbau.

Auch in Traunstein sei die Nachfrage nach Wohnungen mit günstigen Mieten deutlich gestiegen. Die SPD-Fraktion werde sich dafür einsetzen, dass solche Wohnungen auch in Zukunft angeboten werden. Sie begrüße es, dass in Haidforst ein neues Mehrfamilienhaus der Wohnbau-Genossenschaft mit Beteiligung der Stadt entstehen wird.

Sportförderung für die Jugend aufrecht erhalten

„Jedes Kind in einen Verein“, diese Devise des Landkreises sei absolut berechtigt und notwendig, lernten die Kinder und Jugendlichen in den Vereinen doch wichtige Grundsätze des Zusammenlebens, machte Christian Kegel deutlich. Die ständig steigenden Kosten für die Jugendhilfe seien bei den Vereinen besser angelegt, weil sie aktive Vorsorge betrieben.

Als Sportler und Vorstandsmitglied im SBC Traunstein halte er jede Art von Sport für ganz wichtig für die Menschen, gerade auch vor dem Hintergrund einer ständig älter werdenden Gesellschaft. Daher sei es für ihn selbstverständlich, die Sportförderung in Traunstein voll aufrecht zu erhalten, sowohl die Zuschüsse an den Stadtverband, für die Jugendleiter oder die kostenlose Bereitstellung der städtischen Sporthallen sowie auch die weitgehende Übernahme der Mieten in den Hallen des Landkreises. Auch der geplante Neubau der AKG-Sporthalle solle nach Möglichkeit durch die Stadt unterstützt werden.

Als Sportlehrer begrüße er besonders dass die Leichtathletikanlage, die der Landkreis im Frühjahr auf dem ehemaligen ESV-Platz errichtet, für den Sportunterricht in den Traunsteiner Schulen eine gewaltige Verbesserung darstellt. Armin Brunner vom SBC ergänzte, dass auch für die Leichtathletikgruppen der Traunsteiner Vereine jetzt ein effektives Training möglich sei und damit die Leichtathletik in Traunstein einen ganz neuen Stellenwert bekomme. An dem neuen Funktionsgebäude des Landkreises werde sich auch die Stadt mit dem Einbau von Duschräumen beteiligen.

Verkehrssicherheit gewährleisten

Als Anlieger wolle er die Fußgängersicherheit am Bahnhof ansprechen, sagte Otto Blaß. Die Fußgänger auf dem Zebrastreifen vor dem Haupteingang seien immer wieder gefährdet, weil Abholer und Zubringer von Reisenden laufend direkt vor dem Zebrastreifen parken und so die Sicht darauf verstellen wie auch die Ausfahrt der regulären Stellplätze versperren. Er schlug stattdessen vor, dass in der Tiefgarage das kostenfreie Parken (bisher 10 Minuten) auf eine halbe Stunde ausgedehnt werden soll, um ein gefahrloses Kurzparken zu ermöglichen. Diese Regelung müsse dann natürlich den Bürgern genügend bekannt gemacht werden.

Petra Ostermayer ergänzte, dass in der Wasserburger Straße an der Einmündung der Güterhallenstraße von der AOK zu den Ärztezentren eine Querungshilfe gebaut werden müsse, um ein gefahrloses Überschreiten der Straße zu ermöglichen. Auch Schüler, die mit dem Fahrrad durch die Unterführung aus der Stadt kommen, könnten so leichter nach links in die Güterhallenstraße einbiegen. Das gehe im Übrigen auch Erwachsenen so. Die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Ingrid Bödeker, sagte zu, die Vorschläge prüfen zu lassen.

Pressemitteilung SPD Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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