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Gleisarbeiten: Riesige Maschine, laute Töne

Traunstein/Übersee - Massive Bauarbeiten finden auf der Bahnstrecke zwischen Traunstein und Übersee statt. Durch die lauten Signale fühlen sich Anwohner vor allem nachts belästigt.

Die Deutsche Bahn erneuert seit Mitte Mai das Gleis zwischen Übersee und Traunstein auf einer Länge von circa 9500 Metern. Zusätzlich werden im Bahnhof Traunstein 10 Weichen erneuert. Die Gleiserneuerung geschieht unter anderem durch den Einsatz einer Großbaumaschine vom Typ PM 1000 URM.

Bilder von den Gleisarbeiten

Gleisarbeiten zwischen Traunstein und Übersee

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Diese etwa 270 Meter lange Maschine nimmt in einem Arbeitsgang circa 36.000 Tonnen Altschotter und den Boden auf. Der Schotter wird gereinigt und gewaschen. Die Feinanteile und der nicht mehr brauchbare Schotter werden entsorgt. Gleichzeitig bringt die Maschine eine 30 Zentimeter starke Planumsschutzschicht zur Verbesserung der Tragfähigkeit ein. Anschließend wird der gereinigte Schotter unter Zuführung von etwa 14.000 Tonnen Neuschotter wieder eingebaut.

Laute Signaltöne sollen Arbeiter schützen

Wegen der Arbeiten wurde an der Strecke ein Signalsystem installiert. "Dieser Signalton soll die Bauarbeiter warnen, wenn ein Zug auf dem Nachbargleis vorbeifährt," erklärt Projektleiter Mario Ueberick im Videointerview. "Dieser Signalton muss drei Dezibel lauter sein als die lauteste Maschine." Man hört den Ton auch nachts, da momentan fast durchgehend gearbeitet wird. "Die gesamte Maßnahme wird am 30. Juni abgeschlossen sein. Bis kommenden Dienstagabend wird wohl noch mit dem Signalsystem gearbeitet werden. Wenn alles nach Plan läuft, können wir ab Dienstag auf das Signalsystem verzichten und werden jeweils zwischen 22 Uhr und 5 Uhr ein lautloses Warnsystem einsetzen", so Ueberick.

Pressemitteilung Deutsche Bahn / redch24

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