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Konkrete Ideen zur Verdoppelung der Stellplätze

Großes Parkhaus am Traunsteiner Karl-Theodor-Platz? Thema gewinnt wieder an Fahrt

Blick von der Höllbräu-Passage auf den Karl-Theodor-Platz in Traunstein.
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Blick von der Höllbräu-Passage auf den Karl-Theodor-Platz in Traunstein. Geht es nach UW und CSU sollen künftig 600 statt knapp 300 Autos dort parken können.

Zuletzt war es ruhig um das Thema, doch jetzt wagen sich zwei Fraktionen des Traunsteiner Stadtrates wieder aus der Deckung - ein moderner Karl-Theodor-Platz mit doppelt so vielen Parkplätzen. Wir beleuchten die konkreten Vorschläge.

Traunstein - Knapp 300 Stellplätze sind es aktuell auf dem Karl-Theodor-Platz in Traunstein - rund doppelt so viele sollen es werden. Darin sind sich Unabhängige Wähler (UW) und die CSU in Traunstein einig. Unabhängig voneinander haben sich jetzt die beiden Stadtratsfraktionen zum Umbau des großen Platzes im Stadtteil Au bekannt: Die UW in einer ausführlichen Pressemitteilung, die CSU mit einem Antrag, der am kommenden Donnerstag (5. Mai) im Stadtrat abgestimmt wird. Er liegt chiemgau24.de bereits vor.

Vorstöße von CSU und UW Traunstein zum Karl-Theodor-Platz

Der CSU-Antrag fordert konkret eine Neugestaltung des Karl-Theodor-Platzes mit rund 600 Stellplätzen. Ein „Mobilitätshaus“ soll dazu gebaut werden, das sich in Gestaltung und Höhe ans Salinen-Ensemble anpasst. Barrierefrei soll die Innenstadt erreicht werden, auch den Grünanteil will die CSU mit ihrem Vorschlag am Karl-Theodor-Platz erhöhen. Die Stadtverwaltung soll eine erste Kostenschätzung vorlegen. Zur Begründung heißt es von Fraktionssprecher Konrad Baur: In den vergangenen Jahren seien Parkplätze in der Innenstadt weggefallen und eine Sanierung des Karl-Theodor-Platzes im Status Quo koste zehntausende Euro jährlich.

Die Stellungnahme der Unabhängigen Wähler geht in eine ähnliche Richtung. Auch sie wollen die Stellplatzanzahl durch einen „möglichst flachen oberirdischen Baukörper“ verdoppeln. Eine „extrem teure Tiefgarage oder ein unförmiges Betonparkhaus“ käme nicht in Frage, so UW-Vorsitzender Günter Miedaner. Ein Gründach solle das Parkhaus nach oben abschließen, mit Spielplätzen oder Möglichkeiten für Urban-Gardening. Ein Steg soll jenes Gründach mit dem Rathaus-Innenhof verbinden. „Beim Blick von oben soll das Herz des Salinengeländes als neue grüne Mitte der Stadt leuchten“,

Vieldiskutierte Tiefgarage wohl kein Thema mehr

Beide Fraktionen wollen außerdem Lademöglichkeiten für E-Autos und -Fahrräder und recyclebare Baumaterialen. Durch PV-Anlagen an den Außenseiten sei ein klimaneutraler Betrieb möglich, schlägt die UW zusätzlich vor. Beide Fraktionen besetzen im Traunsteiner Stadtrat genau die Hälfte der Sitze. Eine Tiefgarage am Karl-Theodor-Platz scheint derweil kein Thema mehr zu sein. Zuletzt 2019 favorisierte der Stadtrat noch eher eine Tiefgarage als ein Parkdeck. Die damalige Kostenschätzung für eine zweigeschoßige Tiefgarage mit 450 Stellplätzen: knapp 13 Millionen Euro.

Laut CSU koste die laufende Sanierung des Karl-Theodor-Parkplatzes in Traunstein schon jetzt „jährlich mehrere zehntausend Euro“.

Oberbürgermeister Christian Hümmer (CSU) äußerte sich zuletzt im Herbst 2020 zu dem Thema: „Den Karl-Theodor-Platz zu sanieren wäre momentan nicht finanzierbar. Es gibt momentan keine Überlegungen mehr für eine Tiefgarage oder ein Parkhaus.“ Die Zeit war von vielen Unsicherheiten durch die Corona-Pandemie geprägt. In der Zwischenzeit ist aber auch die private Initiative für ein Parkhaus am Klosterberg von der dortigen Eigentümerin begraben worden und das Parkhaus an der Scheibenstraße ist seit rund zwei Jahren ebenfalls Geschichte.

xe

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