Hilfe des AKO: Richtfest am Kilimanjaro

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Die Augen- und Zahnklinik im Kibosho Hospital wird ausgebaut.

Traunstein/Tansania - Die Augen- und Zahnklinik im Kibosho Hospital wird erweitert. Der Rohbau ist jetzt fertig. Die AKO hofft auf eine baldige Übergabe des Gebäudes.

Mit einem Erweiterungsbau, angeschlossen an die vom Aktionskreis Afrika (AKO) in 2004 fertiggestellte Augen- und Zahnklinik im Kibosho Hospital, schafft AKO einen weiteren Schritt zur Verbesserung der medizinischen Grundversorgung in der Kilimanjaro Region in Tansania und somit bessere Lebensbedingungen in diesem Gebiet.

Der jetzt fertige Rohbau wird eine Vergrößerung des Labors für Zahntechnik ermöglichen. Die bereits vor zwei Jahren angelaufene Fertigung von Zahnersatz aus Kunststoff kann den Bedarf von notwendigen Zahnprothesen nicht mehr decken. Das zum Teil durch Fluoreszide im Trinkwasser hervorgerufene schlechte Zahnbild und Zahnausfall erschwert den Betroffenen die Nahrungsaufnahme ungemein.

Der fertiggestellte Rohbau in der Kilimanjaro Region in Tansania (zum Vergrößern klicken)

Viele mündliche Dankesworte wurden von Patienten nach Anpassung ihres neuen Gebisses an AKO und die Zahnabteilung im Kibosho Krankenhaus gerichtet. Ein Stück Lebensqualität kann mit so einem Zahnersatz für die meist älteren Menschen wieder zurückgewonnen werden.

Ausbau der Räumlichkeiten

Die Optikabteilung der Augenklinik wird nun größere Räumlichkeiten für die Brillenherstellung und für die Anpassung bekommen, um den steigenden Bedarf von Sehschwächen bewältigen zu können. Neu in diesem Bau wird die HNO-Abteilung sein, die einen Behandlungsraum und zwei Bettenräume belegt. Ebenfalls wird eine Physiotherapeutische Praxis in diesem Neubau untergebracht.

AKO hofft, sofern das Spendengeld ausreicht, das Gebäude bis Mitte 2014 betriebsfertig übergeben zu können.Mit diesem Projekt wird auch der Jugend vor Augen geführt, dass die laufend verbesserte medizinische Grundversorgung neben mehreren neuen von AKO gebauten Trinkwasser und Stromversorgungen den weiteren Verbleib in ihrer Region erleichtern.

Sammeln von Spendengeldern

AKO setzt seit Jahren Spendengelder ein, um mit Erfolg in dieser Region Landflucht in die Slums der Großstädte oder zu den Geberländern zu reduzieren. Die dreijährige Ausbildung der zukünftigen einheimischen Physiotherapeutin wird durch Spenden an den Aktionskreis Ostafrika finanziert. Knapp 13.000 Euro sind hierfür aufzuwenden.

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Der Aktionskreis Ostafrika bedankt sich für die bereits eingegangenen kleineren Teilbeträge. Vom Klinikum Traunstein und vom Altenheim Traunstein hatte der AKO 40 Patientenbetten, einen Operationstisch, Liegen und Ausstattung für Behandlungszimmer erhalten, die im neugebauten Health Center am Kilimanjaro International Airport benötigt werden.

Aus München kamen Zahnbehandlungseinheiten, sowie Zentrifugen für das Hospitallabor. Aus der Schweiz kam die Ausstattung einer Augenklinik.

kaf

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