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Jahresrückblick der Feuerwehr Traunstein von 2019/2020

Über 72 Stunden pro Jahr leisteten die aktiven Feuerwehrler in ihrer Freizeit

Feuerwehr Traunstein birgt Auto nach Verkehrsunfall
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Die Traunseiner Feuerwehr war viel im Einsatz.

In den Jahren 2019 und 2020 war die Feuerwehr Traunstein in fast 1000 Einsätzen aktiv. Dazu kamen unter anderem noch Übungen und Lehrgänge.

Meldung im Wortlaut

Traunstein - Im Zuge des Beginns der Herbstübungsperiode wurden auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Traunstein, die verspäteten Jahresrückblicke auf die Jahre 2019 und 2020 Corona bedingt durchgeführt. Die Einsatzzahlen zeigen, dass die letzten beiden Jahre mit insgesamt 978 Einsätzen eine Herausforderung für die aktive Mannschaft waren.

Wenn man die erbrachte Zeit mit 14.595 Einsatzstunden betrachtet, wird die Leistung der 101 Aktiven Feuerwehreinsatzkräfte noch deutlicher. Somit hat jeder der Aktiven 72 Einsatzstunden pro Jahr, in seiner Freizeit für die Allgemeinheit geleistet. Was in diesen Stunden noch nicht enthalten ist, sind die vielen Übungen, Lehrgänge, Unterweisungen und Besprechungen

Gefordert war die Feuerwehr Traunstein in diesen Jahren besonders durch Unwetterereignisse wie Schneefall, Sturmschäden und Starkregen. Diese Ereignisse nehmen die letzten Jahre immer mehr zu, so dass sich die Feuerwehren darauf einstellen müssen. Gott sei Dank, finden wir hier große Unterstützung in der Stadt Traunstein.

Abläufe werden optimiert und so gemeinsame Ressourcen optimal zum Schutz der Bürger eingesetzt. Das nächste große Einsatzspektrum liegt bei den Brandeinsätzen mit etwa 80 Einsätzen pro Jahr, wobei in dieser Zahl auch Fehlalarme von Rauchwarnmeldern und Brandmeldeanlagen inbegriffen sind. Was erfreulich ist, dass kein größerer Brand im Stadtgebiet in den beiden Jahren war. 

Leider werden die Einsatzkräfte oft mit dem Tod konfrontiert, aber auch mit der Erstversorgung oder Unterstützung des Rettungsdienstes. So wurden in den beiden Berichtsjahren 23 Personen medizinisch erstversorgt, 12 Personen wurden tot vorgefunden oder geborgen. 

Eine Wertvolle Abwechslung ist hierfür auch die Stationierung des Messzuges Süd und der Ölwehr des Landkreises, diese bieten eine Abwechslung zu den auch oft belastenden Einsätzen.

Besonders in der Jugendarbeit wurde viel Energie eingesetzt, leider wird es hier im städtischen Gebiet immer schwieriger Leute für den aktiven Feuerwehrdienst zu gewinnen. Derzeit haben wir noch eine starke Jugendgruppe, auf die wir setzen können. Aber das Ausbildungsangebot und die Wohnungsknappheit bzw. hohen Mietpreise, machen es oft den jungen Bürgern und Familien schwer in Traunstein zu bleiben.

Es gibt natürlich auch Wünsche, so dass zum Beispiel das Feuerwehrhaus an der Scheibenstraße das 1979 bezogen wurde, in die mittelfristige Planung für die Anpassung an die neuen Anforderungen unserer Feuerwehr aufgenommen wird. Aber auch an die Nutzungsdauer von Fahrzeugen, welche nur nach Jahren bewertet wird und nicht nach Einsätzen bzw. Nutzung.

Genutzt wurde auch der Abend für die anstehenden Ehrungen und Beförderungen, so wurden für 10 Jahre aktiven Dienst Patrick Fohringer, Daniel Straßer, 20 Jahre aktiven Dienst Alexander Aschenbrenner, Christoph Ditsch, Sebastian Sedlmeier, Thomas Berger, Christian Dandl, Thomas Lehneis, Stefan Lehrberger, Bernhard Sonderhauser, 30 Jahre aktiver Dienst Christian Schulz,40 Jahre aktiver Dienst Hans Mooslechner, Ludwig Schweiger und Heinz Wurm geehrt. Für 50 Jahre aktiver Dienst Peter Färbinger, welcher seine Urkunde noch im Zuge des Ehrenabends des Landkreises Traunstein erhält. 

Pressemitteilung der Feuerwehr Traunstein

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