Podiumsdiskussion mit den Landrats-Kandidaten

Kandidaten im "Kreuzverhör" der Jugend

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Sepp Hohlweger von den Grünen (Links) im Gespräch mit Sepp Konhäuser von der SPD.
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Traunstein - Bei der Podiumsdiskussion in der Reiffenstuel Realschule hatten Jugendliche die Gelegenheit, ihren Landrats-Kandidaten einmal so richtig auf den Zahn zu fühlen.

In der Reiffenstuel Realschule kam es am Donnerstagabend zum ersten direkten Aufeinandertreffen der sechs Landrats-Kandidaten für den Landkreis Traunstein. Unter dem Motto "Jugend und Politik" hatten die Besucher dabei die Gelegenheit, den Politikern auf den Zahn zu fühlen. Organisiert wurde die Podiumsdiskussion vom Kreisjugendring Traunstein. Los ging der Abend mit einer kurzen Vorstellungsrunde der sechs Kandidaten. Jeder von ihnen bekam sieben Minuten Zeit, um über den Werdegang und die politischen Ziele zu referieren.

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Anschließend mussten sich die sechs Politiker den Fragen der jugendlichen Zuhörer stellen. Und die hatten es teilweise in sich: Gleich zu Beginn der Diskussionsrunde wollte eine junge Mutter aus dem Publikum wissen, wie die Kandidaten ihre Ziele konkret umsetzen wollen, festgemacht an einem Beispiel. Für die Politiker keine einfache Aufgabe, wie sich herausstellte: Statt sich ein konkretes Ziel herauszupicken, sprach Siegfried Walch (CSU) über die Wichtigkeit der Infrastruktur, den geplanten Breitbandausbau und die Bedeutung der Wasserenergie für den Landkreis. Sepp Konhäuser von der SPD ging bei dieser Gelegenheit erneut auf die Bildungspolitik und die Infrastruktur in der Region ein. Bei Sepp Hohlweger (Grüne) stand die Entwicklung des Handwerks im Vordergrund: "Wir müssen die regionale Identität wieder stärken, indem wir die kleinen Strukturen wieder erlebbar machen." Und Heinz Wallner (BP) setzte auf den Punkt "Kultur- und Sprache in den hiesigen Schulen". Sein Vorschlag: "Projektwochen, in denen heimische Künstler die Gelegenheit bekommen sollen, ihre Werke in den Schulen zu präsentieren." Bei der Antwort von Andreas Danzer (FW/UW) stand díe Schulsanierung im Fokus und Helmut Kauer (ÖDP) ging auf die "Bürgernähe" ein.

Podiumsdiskussion mit Landrats-Kandidaten

Besonders interessiert waren die Schüler auch an Themen wie "Energieversorgung", "Neubau von Jugendzentren" und dem "Tourismus". Einen Entscheidenden Vorteile konnte sich an diesem Abend allerdings keiner der Kandidaten sichern.

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