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CDU-Hammer: Niemand hatte ihn auf dem Schirm - plötzlich neue Kandidatur für Parteivorsitz

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Diskutiert wurde über einen Dorfladen und ein Neubaugebiet

Positive Entwicklung der Ortsteile Kammer-Rettenbach

Kammer/Rettenbach - „Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach“ - unter diesem Motto lud der gemeinsame Oberbürgermeisterkandidat von UW und CSU zur Bürgerdiskussionsveranstaltung ein.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

„Eine positive Entwicklung der verschiedenen Ortsteile ist mir sehr wichtig. Kammer darf von der Entwicklung nicht abgehängt werden“, so Hümmer. Gemeinsam mit Stadtratskandidat Max Hiebl leitete Hümmer die Diskussionsveranstaltung und wies auf die bisherigen erfolgreichen Schritte der Dorfentwicklung hin: „Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass wir eine schnelle Förderung des Dorfentwicklungskonzepts über die damalige Staatsministerin Ilse Aigner erreichen konnten. Wir konnten Ilse Aigner bei ihrem Besuch in Kammer anlässlich der Jubiläen von Feuerwehr und Burschenverein davon überzeugen, dass dies eine absolut sinnvolle Förderung für Kammer und Rettenbach ist.“

„Das hat Schwung in die Sache gebracht“, so Max Hiebl, der auch zweiter Vorsitzender des Dorfentwicklungsvereins ist. Zwischenzeitlich ist das Dorfentwicklungskonzept in Arbeit. Als erster Meilenstein konnte erreicht werden, dass die Schule saniert wird und auch eine Turnhalle gebaut wird. „Ein großer Erfolg für Kammer und die Arbeit unseres Vereins“, so Hiebl.

Viele Diskussionsteilnehmer kritisierten die nach wie vor hohen Geschwindigkeiten in den Ortsdurchfahrten in Kammer und Rettenbach. So wurden mehrfach bauliche Maßnahmen an den Ortseingängen gefordert, um die Geschwindigkeiten zu reduzieren. „Das ist ein Vorschlag, den wir auf jeden Fall dem Planungsbüro mitgeben sollten“, waren sich Hümmer und Hiebl einig.

Erneut kam das Thema „Dorfladen“ zur Sprache. Hier Bestand große Einigkeit, dass aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit einer Immobilie, die Chancen für eine Verwirklichung im Moment sehr gering sind.

Von mehreren Diskussionsteilnehmern wurde bemängelt, dass Kammer nicht ausreichend an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen ist und die Verbindungen zu schlecht sind. Hümmer sagte zu, dass er sich für eine Verbesserung der Anbindung an den ÖPNV einsetzen werde. Auch vor dem Hintergrund der zu erwartenden höheren staatlichen Förderung ist ein Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in der gesamten Stadt, aber insbesondere für Kammer möglich und notwendig.

Auch der Wunsch nach einem Neubaugebiet und einer besseren Ausnutzung von großen Immobilien wurde geäußert. Hümmer sagte dazu: „Ich würde es sehr begrüßen, wenn es in Kammer für junge Familien demnächst auch wieder Baugrund geben würde. Gerne werde ich mich dafür einsetzen, dass die Stadt auch in Zukunft wieder mehr Grundstücke von den Eigentümern erwerben kann. Hierzu ist vor allem ein fairer Umgang mit den Grundstückseigentümern notwendig. Sollte ich Chef der Verwaltung werden, würde ich in Zukunft wichtige Grundstücksverhandlungen selbst führen.“

Mitteilung Gemeinsamer OB-Kandidat UW/CSU Christian Hümmer 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa (Symbolbild)

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