Arbeiten im Zeitplan, aber:

Die Kosten für die Klosterkirchen-Sanierung steigen schon wieder

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Der Bau schreitet planmäßig fort, dafür wird die Sanierung der Klosterkirche in Traunstein nochmal deutlich teurer: Jetzt liegt man bei 12,8 Millionen Euro.
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Traunstein - Hiobsbotschaften vom Baufortschritt gab es zuletzt nicht mehr, dafür wird die Sanierung der Klosterkirche nochmal deutlich teurer: Jetzt liegt man bei prognostizierten 12,8 Millionen Euro. 

Die nächste Teuerung innerhalb kurzer Zeit: Die Gesamtkostenprognose für die Klosterkirchen-Sanierung in Traunstein liegt jetzt schon bei 12,8 Millionen Euro. Dieser erneute Kostensprung wurde im Finanzausschuss am Dienstag öffentlich. Noch im Spätherbst 2018 ging man von 11,1 Millionen Euro aus. Gut sieben Millionen Euro muss die Stadt selbst zahlen, der Rest kommt aus Zuschüssen und Spenden.

Putz- und Malerarbeiten doppelt so teuer als gedacht

Hauptgrund ist die Neuausschreibung der Putz- und Malerarbeiten. Die Fürther Firma, die die Ausschreibung eigentlich erhielt, erschien einfach nicht in Traunstein. Die Stadt kündigte der Firma, doch die neuen Firmen für die Putz- und Malerarbeiten sind wesentlich teurer: knapp 494.000 Euro müsste die Stadt deswegen zusätzlich locker machen. Für dieses Gewerk muss man also fast doppelt so viel zahlen, als ursprünglich gedacht. Im Finanzausschuss stimmten Isabelle Thaler und Nikolaus Schneider ohne Diskussion dagegen. 

Am Zeitplan hat sich in jüngster Zeit nichts verändert: Gebäude und Freianlagen sollen bis zum Oktober fertig sein. Auf die Pflasterung der Ludwigstraße wird aber verzichtet. Kloster- und Pausenhof der Ludwig-Thoma-Schule sollen aber im Sommer fertig sein, auch die Sommerkonzerte können stattfinden. Das Gewölbe in der Kirche ist bereits fertig und auch 80 Prozent der Haustechnik. "Inzwischen sind auch die ersten Fenster drin, es geht nach Plan voran", so Oberbürgermeister Christian Kegel am Finanzausschuss. 

Claudia-Korcek-Konzert und antike Teppichausstellung schon fix

Auch am Programm fürs "Kulturforum Klosterkirche" wird längst gefeilt. Laut Stadtverwaltung sind schon einzelne Termine gebucht: "Agenturen sind von der Location begeistert, viele Event-Agenturen haben das Kulturforum Klosterkirche in ihr Portfolio aufgenommen." ARTS wird im September mit einer außergewöhnlichen internationalen Ausstellung antiker Teppiche beginnen, auch Claudia Koreck hat schon für ein Konzert zugesagt. 

xe

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