OB-Kandidatin der Grünen Burgi Mörtl-Körner diskutiert

"Ortsteilentwicklung in Traunstein"

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Die Traunsteiner OB-Kandidatin der Grünen Burgi Mörtl-Körner und Grünen-Stadtrat Thomas Stadler diskutierten über "Ortsteilentwicklung in Traunstein" in Rettenbach.

Traunstein - Traunstein hat viele Ortsteile. Um über ihre Weiterentwicklung zu diskutieren, hatten die Traunsteiner OB-Kandidatin der Grünen Burgi Mörtl-Körner und die Grünen Kandidaten für den Stadtrat eingeladen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Traunstein hat viele Ortsteile. Um über ihre Weiterentwicklung zu diskutieren, hatten die Traunsteiner OB-Kandidatin der Grünen Burgi Mörtl-Körner und die Grünen Kandidaten für den Stadtrat zum Frühschoppen in das Gasthaus Jobst in Rettenbach eingeladen. Grünen-Stadtrat Thomas Stadler aus Rettenbach moderierte zusammen mit Burgi Mörtl-Körner die Veranstaltung. Und dass das Thema interessant ist, zeigte sich daran, dass Bürgerinnen und Bürger auch aus anderen Ortsteilen mitdiskutierten. Burgi Mörtl-Körner sagte: "Alle unsere Traunsteiner Ortsteile haben ihren eigenen Charakter. Ich will lebendige Ortsteile, wo man sich treffen kann, zum Beispiel in einem Dorfladen."


Anbindung an die Innenstadt

Die Anbindung an die Innenstadt war ein erstes Thema. So wünschte sich eine Dame aus Traunstorf eine bessere Busverbindung ins Zentrum. "Meine Bekannten und ich haben schon ein gewisses Alter erreicht und wir möchten nicht mehr mit dem Auto in die Innenstadt fahren müssen. Ich würde mir einen elektrischen Stadtbus im Stundentakt wünschen", so ihr Appell.

Auch ein Bürger aus Langmoos möchte besser an die Stadt angebunden werden: "Langmoos sollte auch an den Rufbus angeschlossen werden", so sein Wunsch.


OB-Kandidatin Burgi Mörtl-Körner, die auch Kreisrätin ist, meinte hierauf: "Ich möchte, dass überall im Landkreis möglichst viele Orte an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen werden, damit man auch ohne Auto dort leben kann."

Wohnen, Fahrrad-Schutzstreifen, Bundeswehr-Übungsplatz und Dorfentwicklungsverein

Manfred Mader fragte: "Gibt es denn noch Flächen zum Wohnen?" Burgi Mörtl-Körner hierauf: "Wir Grüne wollen im neuen Wohngebiet Seiboldsdorf nicht nur Einfamilienhäuser, sondern Wohnen für mehrere Generationen, mit Begegnungsstätten für die Menschen", und weiter "In England gibt es seit 2018 ein Einsamkeitsministerium, ich will nicht, dass wir hier so etwas brauchen."

Zurück zu Rettenbach und Kammer: Albert Drechsler, fragte, wie es mit dem Fahrrad-Schutzstreifen auf der Durchfahrtsstraße in Rettenbach und Kammer aussieht, worauf Stadtrat Thomas Stadler sagte: "Die Grüne Stadtratsfraktion hat hierzu bereits im September einen Antrag eingereicht. Wir müssen da dranbleiben". Ursula Marchfelder findet es unakzeptabel, dass die Bundeswehr den Truppenübungsplatz jetzt auch außerhalb der Übungszeiten sperren will, worauf Herbert Geppert sagte, dass sich der Dorfentwicklungsverein Kammer-Rettenbach auch schon mit dem Thema befasst hat. Er rief auf, dass sich mehr Leute dem Verein anschließen sollen: "Wir haben schon viel bewegt, es gibt viel Potential, lasst uns zusammenhelfen".

Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich und ihre Themen vor

Vor der Diskussion stellten sich Kandidatinnen und Kandidaten für den Stadtrat vor, so die bereits amtierenden Stadträte Wilfried Schott, Thomas Stadler und Wolfgang Wörner. Helga Mandl, die 2016 den Bürgerentscheid gegen die Landesgartenschau maßgebend initiiert hatte forderte ein Wirtschaftsreferat und Mina Himmelstoß will sich für die untere Stadt einsetzen. Dr. Patrick Nepper und Günter Fembacher fordern eine andere Art des Verkehrs und Martina Wenta will sich noch mehr für junge Familien engagieren: Hildegard Waldherr will mehr Barrierefreiheit in der Stadt und Hedwig Amann und Thomas Lang-Nachtnebel möchten sich schließlich für ein breites Kulturangebot in Traunstein einsetzen.

Wie bei jeder Veranstaltung der Grünen gab noch viele Einzelgespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern, diesmal bis zum frühen Nachmittag.

Pressemitteilung Bündnis 90 / Die Grünen Ortsverband Traunstein

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