Pressemitteilung CSU Ortsverband Traunstein

Schulstandort Kammer muss gestärkt werden!

Traunstein - Was bewegt die Bürger in Kammer und Rettenbach, was erwarten sie von der Politik und wer soll ihre Interessen als Oberbürgermeister und im Stadtrat vertreten?

Das alles war Thema im Gasthof Post in Kammer, wo der gemeinsame OB-Kandidat von UW und CSU Christian Hümmer seine "Mannschaft", die aus 30 Frauen und Männern aus verschiedenen Berufen, ob Handwerker, Akademiker, Landwirt, Kaufmann oder Rentner besteht, vorstellte.


In seinen einleitenden Worten ging Hümmer darauf ein, dass in den letzten Jahren bei Weitem nicht alles rund gelaufen sei:das Schulmittagessen aus Würzburg, die Versäumnisse beim Parkhaus Scheibenstraße und die Kostenexplosion bei der Klosterkirche. "Wir können das besser machen", versprach er mit Blick auf die Kommunalwahl am 15. März, bei der Hümmer sich um das Amt des Oberbürgermeisters von Traunstein bewirbt und die Stadtratskandidaten um einen Sitz im Stadtparlament.

"Bei mir haben Familien Vorfahrt", betonte Hümmer. Das zeige sich auch bei der Schule in Kammer. In einem kurzen Rückblick erwähnte Hümmer den Dorfentwicklungsverein als Keimzelle für das Dorfentwicklungskonzept, das dann dank der Unterstützung durch die heutige Landtagspräsidentin Ilse Aigner schnell umgesetzt werden konnte. Vor diesem Hintergrund hatte seinerzeit die CSU-Fraktion im Stadtrat einen Besichtigungstermin der Schule organisiert, nach dem klar war: "Es muss etwas geschehen, damit der Schulstandort gesichert ist". Nun stehe die Sanierung des Schulgebäudes an sowie der Neubau einer Turnhalle, da auf dem Dachboden kein vernünftiger Turnunterricht stattfinden könne. Die Turnhalle sei auch ein Gewinn für die Vereine, klar sei aber auch: "Sie darf keine Konkurrenz zu den Wirtshäusern sein!"


Ein Thema, das alle Traunsteiner betrifft, ist die Bewahrung der Attraktivität unserer Innenstadt. Was plant Hümmer hier, wenn er zum Oberbürgermeister gewählt wird, wollte Andrea Maier wissen. Wichtig sei zum einen, so Hümmer, dass die Innenstadt gut erreichbar ist, und zwar auch für Autos. "Das ist auch dann notwendig, wenn es keine Verbrennungsmotoren, sondern alternative Antriebe gibt", wirft Hümmer einen Blick in die Zukunft. Dazu müsse es genügend Parkmöglichkeiten rund um den Kern der Innenstadt geben, damit der lästige Parksuchverkehr wegfalle. "Hierfür brauchen wir eine klare Strategie", fordert Hümmer, man könne nicht - wie der derzeitige Oberbürgermeister - innerhalb kurzer Zeit sechs verschiedene Vorschläge präsentieren. Zum anderen, so Hümmer, müsse verhindert werden, dass die Dienstleister die Innenstadt verlassen. Als die Sparkassenvorstände mit Unterstützung des aktuellen OB einen Verwaltungsneubau auf der grünen Wiese planten, habe er gesagt: "Ich werde das nicht mittragen." Denn dadurch werde die Innenstadt, die ohnehin schon unter der Konkurrenz aus dem Internet leide, weiter geschwächt.

Was wird sonst noch anders mit einem OB Christian Hümmer, fragte Clemens Gruber. "Ich lege großen Wert auf eine gute Gemeinschaft", betonte Hümmer. Als Oberbürgermeister sehe er sich als Scharnier zwischen den Bürgern und der Verwaltung. Daran habe es gehakt in den letzten Jahren, die Kommunikation zwischen den Fraktionen im Stadtrat sei weitgehend zum Erliegen gekommen. "Was mit der UW und der CSU gelungen ist, dass beide an einem Strang ziehen, das stelle ich mir für den gesamten Stadtrat vor, zum Wohle Traunsteins", versprach Hümmer. Mit zukünftig 30 Stadträten werde es ohnehin komplizierter, hierfür brauche man politische Erfahrung, eine dicke Haut und das Bestreben zu integrieren – was der amtierende OB oft vermissen lasse.

Doch was ist der beste Kapitän ohne seine Mannschaft? Eine bunte Mischung von Jung und Alt, Männern und Frauen, Handwerkern und Akademikern findet sich auf der Liste der CSU-Stadtratskandidaten. Zahlreiche stellten sich in Kammer vor. Max Hiebl betonte, dass das Thema Familien bei der CSU am besten aufgehoben sei. Gerhard Lechner beklagte die teure "Gutachteritis" bei der Stadt, dabei gebe es genügend Sachverstand vor Ort.Christine Ahlheim liegt die Innenstadt besonders am Herzen: Man müsse sich klar machen, dass man selbst zur Verödung beitrage, je mehr man bei Amazon, DocMorris etc. bestelle. Astrid Weißenbach berichtete über ihre eigenen Erfahrungen bei der Wohnungssuche, die zweieinhalb Jahre gedauert habe. Karl Schulz wies darauf hin, dass Barrierefreiheit nicht nur das Leben von Menschen mit Behinderung erleichtere, sondern mehr Komfort für alle biete. Isabelle Thaler kündigte an, dass sie sich weiterhin dafür einsetzen wolle, dass die Stadtratssitzungen in den Abend verlegt werden. Mit Blick auf Kammer machte Benno Singer darauf aufmerksam, dass dieser Ortsteil die Visitenkarte von Traunstein sei für all jene, die von Norden kämen. Auch deshalb sei es wichtig, die Wirtshauskultur in Kammer zu erhalten.

Pressemitteilung CSU Ortsverband Traunstein

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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