Pressemitteilung Die Linke Traunstein

Die Linke kandidiert erstmals für Traunsteiner Stadtrat

Kandidat*innen auf den vorderen Listenplätzen (von links nach rechts): Josef Berger, Agnes Stockinger, Gertrud Klapfenberger-Ottl, Denis Holl, Claudia Thieltges, Sebastian Frank.

Traunstein - Bei der Aufstellungsversammlung am 16. November im Angerbauer Hof in Traunstein wurden vier Frauen und sechs Männer für die Stadtratswahl 2020 nominiert.

Das entspricht einen Frauenanteil von 40 Prozent. Damit hat Die Linke in Traunstein erstmals eine eigene Liste für Stadtratswahl aufgestellt. "Wir freuen uns sehr, dass wir künftig auch unsere Positionen real im Stadtratsgremium einbringen können, wenn uns die Traunsteiner Bürgerinnen und Bürger bei der Wahl im nächsten Jahr unterstützen", freute sich der Listenführer Denis Holl nach der erfolgreichen Aufstellungsversammlung.


"Wir brennen darauf, künftig aktiv in die Kommunalpolitik einzusteigen und werden uns besonders für folgende Themen engagieren:mehr Angebote für Jugendliche, gebührenfreie KiTa (zumindest für Einkommensschwache), flächendeckender und kostenfreier ÖPNV besonders hinsichtlich besserer Altersmobilität, Mietendeckel und Förderung alternativer Wohnprojekte und mehr sozialer Wohnungsbau in unserer wunderschönen Kreisstadt", ergänzte Claudia Thieltges.

In der Diskussion und Kandidatenvorstellung forderte Prof. Auernheimer, sich für eine autofreie Innenstadt, Maßnahmen gegen das Ladensterben (u.a. regionale Online-Plattform für den Einzelhandel) einzusetzen. Für den Gewerkschafter Sebastian Frank können verstärkte Kontrollen z.B. bei Leiharbeit für gerechte Löhne in sozialen, handwerklichen und sonstigen Lehrberufen sorgen. "Die Stadt Traunstein soll in regelmäßigen Abständen von der Arbeitsagentur Zahlen darüber einfordern, wie viele Menschen in Traunstein armutsgefährdet sind, um z.B. gezielt Unterstützung von Alleinerziehenden leisten zu können", forderte Manfred Dannhorn. Weitere Anliegen sind die Förderung der aktuellen Umweltbewegung, und Unterstützung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung.


"Unsere Themen spiegeln sich im besonderen Maße in den Berufen unserer Kandidat*innen wider. Ganz besonders wichtig ist uns grundsätzlich und vor allem, unsere Demokratie zu bewahren und den Kampf gegen den aufkeimenden Rechtsradikalismus in der Gesellschaft aufzunehmen! Gehen wir es gemeinsam an!", betonte Denis Holl in seinem Schlusswort.

Die Platzierungen der linken Liste lauten wie folgt:

  1. Denis Holl (41, Diplom-Sozialpädagoge)
  2. Claudia Thieltges (44, Lehrerin)
  3. Sebastian Frank (43, Kundenbetreuer der Sozialkasse der Bauwirtschaft)
  4. Gertrud Klapfenberger-Ottl (44, Diplom-Sozialpädagogin)
  5. Josef Berger (35, Bäcker)
  6. Barbara Stockinger (20, Studentin)
  7. Georg Auernheimer (80, Univ.-Professor der Erziehungswissenschaften i. R.)
  8. Agnes Stockinger (22, Studentin)
  9. Manfred Dannhorn (56,Technischer Fachwirt Telekom i. R.)
  10. Heinz Kraus (53, Ergotherapeut und Naturpädagoge)

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