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Corona-Impfung für Feuerwehr

Kreisfeuerwehrverband Traunstein: Heimische Feuerwehrleute können Impftermin beantragen

Chefarzt Dr. med. Bruckmayer (links) von der Kliniken Südostbayern AG und Leiter des Impfzentrums im Gespräch mit Kreisbrandrat Christof Grundner bezüglich des organisatorischen Ablaufes.
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Chefarzt Dr. med. Bruckmayer (links) von der Kliniken Südostbayern AG und Leiter des Impfzentrums im Gespräch mit Kreisbrandrat Christof Grundner bezüglich des organisatorischen Ablaufes.

Nachdem der Kreisfeuerwehrverband Traunstein bei dem Bayerischen Innenministerium eine Anfrage einreichte, wurden die Feuerwehren nun in die Prioritäten zwei und drei eingestuft. Somit können die ehrenamtlichen Helfer ab sofort einen Impftermin mit verkürzter Wartezeit erhalten.

Traunstein – Die Einsatzkräfte der heimischen Feuerwehren können sich ab sofort impfen lassen und auf kurze Wartezeiten nach der erfolgten Online-Anmeldung hoffen.

Eine Anfrage des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein direkt beim Bayerischen Innenministerium hat dazu beigetragen, dass die Ehrenamtlichen in die Prioritäten zwei und drei gerutscht sind und somit ab sofort einen Impftermin erhalten können. Die Verantwortlichen hoffen nun auf eine hohe Impfbereitschaft und sehen eine Rückkehr in den Regelbetrieb in greifbarer Nähe.

Kreisfeuerwehrärzte schildern in Begründung Notwendigkeit

„Für uns ist das schon ein großer Erfolg“, freut sich Kreisbrandrat Christof Grundner und ergänzt, „dass unsere Feuerwehren täglich bei Einsätzen mit Personenkontakt gefordert und somit einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind“. In einer ausführlichen Begründung, die auch von den Kreisfeuerwehrverbänden Berchtesgadener Land, Mühldorf, Dachau, Starnberg, dem Fachbereich „Ärztlicher Dienst, Gesundheitswesen“ des Bezirksfeuerwehrverbandes Oberbayern sowie durch die Kreisfeuerwehrärzte aus Traunstein und Rosenheim mitgetragen wurde, schilderten die Verantwortlichen die Notwendigkeit.

„Gerade im Zusammenspiel mit dem Rettungsdienst von Rotem Kreuz oder den Maltesern sind die Feuerwehren häufig unterstützend tätig – öffnen Wohnungstüren, leisten Tragehilfe, führen Drehleiterrettungen durch oder übernehmen die Erstversorgung bei Unfällen aller Art“, so der Kreisfeuerwehrarzt Holger Hübner. „Die Gemeinden haben zwar innerhalb kürzester Zeit die nötigen Schutzausrüstungen angeschafft, die Impfung gilt aber im Allgemeinen als der wirksamste Schutz vor der Viruserkrankung“, so Hübner.

Von einer schnellen Impfung profitiert der Einzelne, aber auch das Gesamtsystem Feuerwehr. Bereits nach der ersten Impfung ist ein schwerer Verlauf der Coviderkrankung nahezu unmöglich, und bei den Feuerwehren steigt die Zuversicht, dass die derzeitigen Einschränkungen im Dienstbetrieb reduziert werden können. Insbesondere wird durch eine hohe Impfbereitschaft die Gefahr eines Ausfalls ganzer Feuerwehren aufgrund von Ansteckungen reduziert, so der Tenor der Verantwortlichen.

Dr. med. Herbert Bruckmayer vom Impfzentrum in Altenmarkt bestätigt, dass die Impfungen für Feuerwehren bereits gut angenommen werden und hofft, dass sich noch viele der Freiwilligen Helfer für einen Impftermin registrieren werden. (re)

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