Steigende Einsatzzahlen

Über 12.000 Einsätze in nur sechs Monaten

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Jeden Monat absolvieren die BRK-Rettungssanitäter gemeinsam über 2000 Einsätze.

Traunstein - Der  BRK-Kreisverband zog kürzlich seine Halbjahresbilanz und blickte auf ein betriebsames erstes Halbjahr zurück: In sechs Monaten kam es bereits zu über 12.000 Einsätzen.

Fast 425000 Einsatzkilometer haben die BRK-Rettungsfahrzeuge im ersten Halbjahr 2014 zurückgelegt.

Auf ein betriebsames Halbjahr blickt der Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), Kreisverband Traunstein, zurück. Zu 12.572 Einsätzen rückten die 85 hauptamtlichen und rund 150 ehrenamtlichen BRK-Rettungssanitäter in den ersten sechs Monaten des Jahres 2014 aus. Hinzu kamen 782 Einsatzflüge des Rettungshubschraubers Christoph 14.

„Wir registrieren weiterhin steigende Tendenzen bei den Einsatzzahlen“, berichtet Jakob Goess, Leiter des Rettungsdienstes im BRK-Kreisverband Traunstein. Dies liegt seiner Ansicht zufolge unter anderem an der zunehmenden Alterung und der gleichzeitig gestiegenen Mobilität der Gesellschaft, aber auch an der höheren Risikobereitschaft vieler Bürger in ihrem Freizeitverhalten. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 nahmen die Einsatzkilometer des BRK-Rettungsdienstes um fast sieben Prozent zu. Insgesamt waren die BRK-Fahrzeuge in den sechs Monaten des Jahres 2014 422949 Kilometer unterwegs. Von den 12572 Einsätzen entfiel mehr als die Hälfte auf Krankentransporte (6404). Dahinter folgten Notarzteinsätze (2308) und Notfalleinsätze (1246).

Besonders im Gedächtnis geblieben ist Goess ein Einsatz im Mai in Grabenstätt. Nachdem dort von Arbeitern im Ortszentrum eine unterirdische Gasblaße angebohrt worden war, mussten die BRK-Helfer ein nahegelegenes Altenheim evakuieren. Rund 50 Einsatzkräfte des BRK-Kreisverbandes Traunstein waren an diesem Großeinsatz beteiligt.

Rettungsgasse in der Ferienzeit besonders wichtig

Die derzeit laufende Feriensaison und das damit verbundene höhere Verkehrsaufkommen stellen auch die BRK-Rettungskräfte immer wieder vor Schwierigkeiten. Damit die BRK-Helfer im Notfall schnellstmöglich vor Ort sein können, appelliert Goess an die Autofahrer, bei einem Stau sofort eine Rettungsgasse zu bilden und diese auch für nachrückende Einsatzfahrzeuge offen zu halten. „Erst vor wenigen Tagen gab es auf der A8 einen Unfall, bei dem viele Rettungskräfte und Einsatzfahrzeuge vor Ort waren. Dabei hat sich wieder einmal die Notwendigkeit der Rettungsgasse gezeigt“, betont Goess.

Pressemeldung BRK Traunstein

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