Pressemeldung Landratsamt Traunstein

Entsorgung von Kreuzkräutern und von Schädlingen befallenen Buchsbäumen über die Wertstoffhöfe

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Das Wasser-Kreuzkraut.

Traunstein - Jakobskreuzkraut und Wasserkreuzkraut können auch heuer über die meisten Wertstoffhöfe im Landkreis Traunstein sicher entsorgt werden. Darauf weist die Kommunale Abfallwirtschaft des Landratsamtes hin.

In den meisten Wertstoffhöfen des Landkreises Traunstein ist die fachgerechte Entsorgung der Kreuzkräuter bereits gängige Praxis. Die Pflanzen müssen in zugebundenen Säcken verpackt werden und können dann zum Grüngut gegeben werden. Dadurch wird eine weitere Verbreitung des Samens über den Wind verhindert. Ein beauftragtes Unternehmen nimmt die Säcke separat mit und entsorgt den Inhalt in ihrer Kompostieranlage. Durch die Kompostierung verliert der Samen seine Keimfähigkeit. 

Die Gemeinden Fridolfing, Tacherting und Kirchanschöring betreiben ihre Wertstoffhöfe in Eigenregie und sind noch nicht an diesen Entsorgungsweg angeschlossen. Sie wurden vom Landratsamt gebeten, nach dem gleichen Muster zu verfahren. Gleiches gilt für die privaten Betreiber der Wertstoffhöfe in Chieming, Traunreut, Inzell, Ruhpolding, Traunstein, Grassau und Tittmoning. Auch bei der Müllumladestation in Weiderting können Kreuzkräuter angeliefert werden, wenn sie gut verpackt sind. Um eine kurze telefonische Anmeldung beim Landratsamt unter Tel. 0861/58 - 473, -156 oder -527 wird gebeten. 

Verbreitung muss verhindert werden

Jakobskreuzkraut und Wasserkreuzkraut sind giftig und stellen vor allem für das Vieh eine Gefahr dar. Ihre Verbreitung muss deshalb unbedingt verhindert werden. Kreuzkräuter können in Kompostieranlagen ressourcenschonend entsorgt oder in Verbrennungsanlagen unschädlich gemacht werden. Auch eine Verwertung in geeigneten Biogasanlagen ist möglich. 

Kreuzkräuter sollten vor allem im Frühjahr rechtzeitig entfernt werden, damit ihre Ausbreitung wirksam eingedämmt wird. Wasserkreuzkraut muss ausgegraben werden, Mähen reicht nicht aus

Auch der Schädling „Buchsbaumzünsler“ breitet sich im Landkreis aus. Die Larven befallen ausschließlich Buchsbäume. Meist hilft nur die Rodung und der Austausch gegen andere Sträucher. Buchsbäume, die vom Zünsler befallen sind, können ebenfalls über das Grüngut auf den Wertstoffhöfen im Landkreis Traunstein entsorgt werden. Ein Verpacken ist hier nicht erforderlich. Ein Merkblatt zum sicheren Umgang mit Kreuzkräutern finden Sie unter www.traunstein.com/sites/default/files/merkblatt_kreuzkraeuter.pdf.

Pressemeldung Landratsamt Traunstein

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