2366 Quadratmeter wechseln den Besitzer

Landkreis sichert sich erstes Grundstück für Bildungs-Campus

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Planen den „Campus Berufliche Bildung Chiemgau“ (von links): Dieter Vierlbeck, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Landrat Siegfried Walch und Prof. Dr. Peter Niedermaier, Zweiter Vizepräsident der Hochschule Rosenheim.
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Traunstein - Handwerkliche Ausbildung und Studium – beides soll auf dem neuen „Campus Berufliche Bildung“ in der Stadt Traunstein möglich sein.

Die Pläne des Landkreises Traunstein sind groß: In Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer und der Technischen Hochschule Rosenheim sollen eine Handwerksakademie, ein Institut für Digitalisierung und Innovationsmanagement, ein Wohnheim und ein Parkhaus gebaut werden. Schon im nächsten Jahr soll mit dem Bau des Wohnheims begonnen werden, ab 2022 sollen die Hochschulstudiengänge angeboten werden. Bis 2024/2025 könnte der Campus fertig sein. Ein dreistelliger Millionenbetrag wird investiert.

Wie das Traunsteiner Tagblatt berichtet, hat der Landkreis nun einen ersten Schritt in Richtung "Campus Berufliche Bildung Chiemgau" getätigt: Er hat ein erstes Grundstück im Bereich Güterhalle gekauft. Es ist fast 2.400 Quadratmeter groß und gehört ab sofort der landkreiseigenen Wohnungsbau-GmbH. Zwei weitere Grundstücke in diesem Bereich will der Landkreis noch von der Stadt kaufen.

Die Bildungseinrichtungen sollen zum größten Teil auf der Brachfläche der Bahn an der Güterhallenstraße gebaut werden. Das Wohnheim mit 150 Plätzen ist in erster Linie für Berufsschüler, Studenten, Praktikanten und Lehrlinge vorgesehen. Es soll auf dem jetzigen Park-and-Ride-Parkplatz am Zugang der Unterführung gebaut werden. Anstelle der Güterhalle ist im Gegenzug ein Parkhaus geplant.

mh

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