Kommunalwahl 2014: Landratskandidaten

Landratskandidat Andreas Danzer stellt sich vor

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Andreas Danzer (FW).
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Traunstein - Der 41-jährige Andreas Danzer geht bei der Landratswahl am 16. März für die Freien Wähler ins Rennen. Wir haben mit ihm über seine politischen Ziele gesprochen.

Andreas Danzer ist 1972 in Traunstein geboren, ist mit seiner Frau Erika seit 15 Jahren verheiratet und hat zwei Kinder. Im Landratsamt Traunstein wurde er 1990 zum Verwaltungsfachangestellten im mittleren Dienst ausgebildet. "Nach meiner Ausbildung wurde ich im Prüfdienst des Landratsamtes eingesetzt. Außerdem war ich für den Verband der Forstberechtigten tätig." 1995 wechselte Danzer in die freie Wirtschaft zur AOK Bayern. Dort ist er als Verwaltungsangestellter im gehobenen Dienst tätig.

Politischer Werdegang

Der 41-Jährige ist stellvertretender Ortsvorsitzender der Freien Wähler in Grabenstätt seit der Wiedergründung 2006.  Kreisvorsitzender der Freien und Unabhängigen Wähler im Landkreis Traunstein ist Danzer seit drei Jahren. Seit 2008 sitzt er im Gemeinderat in Grabenstätt und ist als Mitglied in den Ausschüssen Rechnungsprüfung, Jugendausschuss, Bauausschuss und Planungsausschuss vertreten.

Fünf Schwerpunkte seiner Politik

Ganz oben auf der Agenda des 41-Jährige steht der Haushalt des Landkreises: "Als wichtiges Ziel muss die Kreisumlage stabil gehalten werden, damit der Handlungsspielraum für unsere Kommunen erhalten bleibt. Auch der vorhandene Schuldenberg muss kontinuierlich abgebaut werden." Nur so könne man Handlungssicherheit für die Kommunen erreichen.

Bei der Bildung setzt Danzer auf den bereits bestehenden Handlungskatalog. Besonders wichtig sei es ihm, in die Bildung und somit in unsere Zukunft zu investieren. "Hier muss die beschlossene Präverenzliste abgearbeitet werden. Das heißt die Sanierung der FOS/BOS, der Teilneubau des Heidenhaingymnasiums, die Renovierung der Trostberger Realschule, sowie auch im Anschluss der Neubau einer AKG Turnhalle."

Das Defizit der Kreiskliniken in den Griff zu bekommen, ist ein weiterer Eckpunkt der Politik des 41-Jährigen: "Die finanziellen Probleme von Ruhpolding und Freilassing müssen gelöst werden und das Gesamtgebilde der Klinik AG wirtschaftlich rentabel gemacht werden." Auch bei den Kreis-Altenheimen sei dringender Handlungsbedarf notwendig. Die Hausgrößen der Heime sei zu klein und teilweise sehr veraltet. "Dort muss eine Lösung gefunden werden. Als oberstes Ziel muss vor allem der Erhalt stehen."

Auch der Tourismus ist für Danzer ein entscheidender Faktor. "Als langfristiges Ziel ist es meines Erachtens unumgänglich einen Tourismusverband von Traunstein und Rosenheim zu gründen. Dies muss 2014 sofort in Angriff genommen werden." Darüber hinaus müsse man Voraussetzungen zur Neuansiedelung von Firmen im Landkreis schaffen. "Vor allem im Bereich der Infrastruktur."

Die Jugendhilfe liegt dem 41-Jährigen besonders am Herzen. "Allerdings stellen die Ausgaben für den Landkreis eine sehr große finanzielle Belastung dar. Hier muss man sich besonders für eine staatliche Entlastung einsetzen."

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