Kommunalwahl 2014: Landratskandidaten

Landratskandidat Josef Konhäuser stellt sich vor

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Josef Konhäuser (SPD).
  • schließen

Traunstein - Josef Konhäuser ist seit 2008 der erste Stellvertreter des Landrates. Am 16. März möchte der SPD-Kandidat nun den Chefsessel von Hermann Steinmaßl übernehmen.

Josef Konhäuser ist 59 Jahre alt, in Ruhpolding geboren, verheiratet mit seiner Frau Ursula seit 36 Jahren, Familienvater von zwei Töchtern und hat zwei Enkelkinder. Seit 1971 ist er Mitglied in der SPD und seit fast 45 Jahren auch in der IG Metall. Er tritt in diesem Jahr zum vierten Mal als Landratskandidat für die Sozialdemokraten an. Seit 2002 ist Konhäuser Stellvertreter des Landrates und seit 2008 sein erster Stellvertreter.

Fünf Schwerpunkte seiner Politik

Die Weiterführung des Programms "Bildung und Infrastruktur" steht ganz oben auf der Agenda des SPD-Politikers. "Ich möchte weiter an den anstehenden Maßnahmen für die Sanierung des Johannes-Heidenhain-Gymnasiums, der staatlichen Realschule in Trostberg und dem Neubau der Turnhalle für das Annette-Kolb-Gymnasium festhalten." Darüber hinaus fordere er den Erhalt der wohnortnahen Schulen und wehre sich gegen eine weitere Zentralisierung aller Schularten. "Die rückläufigen Schülerzahl muss zur Bildung von kleineren, arbeitsfähigen Klassen genutzt werden."

Beim Thema Jugendhilfe setzt Konhäuser auf mehr Prävention. "Die Bewältigung von Familienproblemen muss frühzeitig unterstützt werden, durch den Ausbau der Jugendsozialarbeit, auch an Schulen." Außerdem wolle er weitere Familienhelfer einsetzen.

Der Hochwasserschutz ist ein weiterer Schwerpunkt seiner Politik: "Wir müssen unsere Gewässer von der Quelle bis zur Einmündung in Zukunft als Landkreis und sogar grenzübergreifend betrachten." Dies sei nur zu schaffen, indem man Ausuferungsflächen schaffe, in Zusammenarbeit mit den Ansässigen Landwirten. "Dies wird eine meiner Schwerpunktaufgaben für die nächsten Jahre sein, wenn ich Landrat werde."

Bezahlbarer Wohnraum im Landkreis zu schaffen, ist ebenfalls einer der Eckpfeiler seines Wahlprogramms: "Nach einer Studie fehlen in den nächsten Jahren weit über 1000 Wohnungen im Landkreis. Daher wird es notwendig sein, den Neubau von Sozialwohnungen mit anzukurbeln, denn sonst wird das Wohnen für immer mehr Menschen unbezahlbar." Besonders betroffen seien Rentner, Familien und Beschäftigte mit geringem Einkommen.

Konhäuser plädiert weiter für den Erhalt der Krankenhäuser in kommunaler Trägerschaft. "Das ist eine Voraussetzung, um die medizinische Versorgung im Landkreis auf einem guten Niveau zu halten." Außerdem müsse das Konsolidierungs-Konzept, dass der Aufsichtsrat der Kliniken aufgestellt hat, ohne Kündigungen vonstattengehen.

Zurück zur Übersicht: Traunstein

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser