Kommunalwahl 2014: Landratskandidaten

Landratskandidat Siegfried Walch stellt sich vor

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Siegfried Walch (CSU).
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Traunstein - Der 29-jährige Inzeller Siegfried Walch geht am 16. März für die CSU als Landratskandidat ins Rennen. Wir haben mit ihm über seine politischen Ziele gesprochen:

Siegfried Sebastian Walch wurde am 8. April 1984 in Bad Reichenhall geboren. Ab 1990 besuchte er die Grundschule Inzell. 1994 wechselte er auf das Chiemgau-Gymnasium Traunstein und später auf die Staatliche Reiffenstuel-Realschule Traunstein, die er 2002 mit der Mittleren Reife abschloss.

Parteipolitischer Werdegang

Walch trat 1999 der Jungen Union bei und engagierte sich für eine Gründung des Ortsverbandes Inzell, zu deren Vorsitzendem er bei Gründung gewählt wurde. 2007 bis 2012 war er Vorsitzender des Kreisverbandes der Jungen Union Traunstein. 2011 wurde er zum Stellvertretenden Landesvorsitzenden der Jungen Union Bayern gewählt und im Oktober 2013 in diesem Amt bestätigt. Dort ist er besonders für die Fachbereiche Europa, Finanzen und Haushalt sowie Wirtschaft und Mittelstand verantwortlich.

Fünf Schwerpunkte seiner Politik

Der 29-Jährige macht sich dafür stark, dass die Kreiskliniken auch weiterhin in kommunaler Hand bleiben: "Wir müssen die Qualität erhalten, die wir derzeit im Landkreis haben." Besonders entscheidend sei es dabei, sich nicht nur auf die Einsparungen zu konzentrieren, sondern auch die Einnahmen zu steigern. Die wirtschaftlich wichtigste Bedeutung habe dabei das Klinikum Traunstein. "Rund die Hälfte aller Fälle im Landkreis werden dort behandelt. Deswegen ist es von höchster Wichtigkeit, dass dieses Haus auch wirtschaftlich gut läuft." Aber auch mit der Kreisklinik Ruhpolding habe man gute Marktchancen. Auf einen Punkt legt Walch dabei aber besonders großen Wert: "Ein Verkauf der Klinken ist mit mir als Landrat nicht zu machen."

Ein weiterer Schwerpunkt für Walch ist es, die Transparenz des Landratsamtes zu steigern. "Wir müssen den Blick künftig mehr nach innen richten." Er wolle das Landratsamt noch mehr zum Dienstleister am Bürger umgestalten. Ein entscheidender Punkt sei dabei eine wöchentliche Bürgersprechstunde mit dem Landrat.

Beim Thema Sozialpolitik setzt der CSU-Kandidat unter anderem auf eine Umgestaltung der Jugendhilfe, "hin zu einer Sozialraum-Orientierung". Ziel sei es, eine bessere Vernetzung aller gesellschaftlichen Gruppen zu erreichen. "Außerdem sollen Fahrtzeiten minimiert werden und Anreize geschaffen werden, dass Fälle auch gelöst und nicht nur behandelt werden. Ein Konzept dazu habe ich bereits vorgelegt und ist mittlerweile Beschlusslage der Fraktion."

In Sachen Bildung plädiert Walch dafür, eine "gute Lernatmosphäre zu schaffen und die Ausrüstung bereitzustellen, um den Schülern beste Start-Voraussetzungen zu geben". Als Beispiel nennt der 29-Jährige das Projekt "AKG-Turnhalle", dass er auch in Zukunft weiter vorantreiben wolle.

Der Haushalt und die Finanzen des Landkreises sind ein weiterer Eckpfeiler seines Wahlprogramms. "Wir müssen es langfristig schaffen, mit dem Geld auszukommen, dass wir einnehmen." Sein Ziel: "Keine neuen Schulden aufnehmen und die bestehenden Schulden abbauen."

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