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Salinenpark wird gebaut

Das "Millionen"-Lächeln des Bürgermeisters

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Oberbürgermeister Christian Kegel überglücklich nach der Abstimmung.
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Traunstein - Mit knapper Mehrheit konnte sich der Stadtrat jetzt dazu durchringen, die Millionenspende für die Errichtung eines Salinenparks in Traunstein anzunehmen.

Nachdem sich am Dienstag zwei Ausschüsse für den Bau eines Salinenparks entschieden hatten, lag die endgültige Entscheidung am Donnerstag beim Stadtrat. Vorweg erläuterte Oberbürgermeister Christian Kegel die mittlerweile geänderten Konditionen des Vertrags mit dem Förderverein Alt-Traunstein e.V. - über den das Geld eines anonymen Spenders an die Stadt fließen wird. "Wir haben jetzt die Bindefrist auf 15 Jahre verkürzt." Demnach darf die Stadt frühestens 15 Jahre nach Eröffnung des Parks die Teilfläche - die ihr jetzt bereits gehört - veräußern oder bebauen.

Doch einigen Gremiums-Mitglieder ging diese Anpassung nicht weit genug. So monierte Dr. Christian Hümmer (CSU), dass man damit die Planungshoheit aus der Hand gebe. "Wir verpflichten uns dazu, 15 Jahre auf unserem eigenen Grundstück, das der Stadt bereits gehört, baurechtlich nichts planen zu können. Und auf den Flächen, die wir neu dazukaufen, haben wir gar kein Baurecht." Dem schloss sich auch Josef Kaiser (UW) an: "Damit hinterlassen wir kommenden Generationen, die vielleicht doch auf der Fläche bauen wollen, eine große Hürde." Dr. Hümmer warf zudem die Frage auf, warum der Förderverein den Ankauf des Grundstücks vom TV-Traunstein und die Errichtung des Parks nicht selbst übernehme. Laut dem Oberbürgermeister sei dies allerdings nicht möglich, weil es die Satzung des Vereins nicht zulasse.

Mit 13 zu zehn Stimmen stimmte das Gremium anschließend für den Beschluss. "Ich freue mich riesig", meinte Kegel nach der Abstimmung. "Mir persönlich war es von Anfang an ein Herzensanliegen, dieses unglaublich schöne salinarische Ensemble der freien Sicht preiszugeben."

In den kommenden Tagen werde man den Spendenvertrag unterzeichnen. Bis der Park gebaut werden kann, dauere es aber noch rund drei bis vier Jahre: "Erst muss die neue Halle am Annette-Kolb-Gymnasium stehen, damit der Turnverein eine neue Heimat bekommt. Dann kann abgerissen werden", so Kegel.

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