Nach Auseinandersetzung im Bus von Traunstein nach Garching

Angespuckt, beleidigt, geschlagen: Jugendliche für Zivilcourage belohnt

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Der stellvertretende Inspektionsleiter der Polizeiinspektion Traunstein, EPHK Maximilian Lex, Florian Kainz, Ahmet Mohamad, der Sachbearbeiter KHK Robert Egger und der Dienststellenleiter der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein KD Hans-Peter Butz (von links) haben sich am Montag für die Auszeichnung der beiden jungen Männer getroffen.

Traunstein - Im Herbst 2016 halfen der 17- und der 19-Jährige, eine Situation zu schlichten. Zwei Männer beleidigten Fahrgäste mit ausländerfeindlichen Parolen. Die Täter sind mittlerweile verurteilt.

Zwei junge Männer zeigten am 13. Oktober vergangenen Jahres in einem Linienbus zwischen Traunstein und Garching Zivilcourage. Sie verhinderten durch ihr beherztes Eingreifen die Eskalation einer prekären Lage, als zwei angetrunkene Männer die Fahrgäste mit ausländerfeindlichen Parolen beleidigten. Die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein honorierte am Montag das Verhalten der beiden Jugendlichen mit einer Belohnung in Form eines Anerkennungsschreibens und eines kleinen Geldbetrages.

Die beiden Jugendlichen saßen zum Tatzeitpunkt im Linienbus von Traunstein nach Traunreut. Beim Versuch die Provokateure zu besänftigen, wurden die zwei Jugendlichen attackiert. Der 17-Jährige wurde angespuckt, beleidigt und geschlagen. Hierdurch erlitt er Verletzungen im Gesicht. Der 19-Jährige wurde fortwährend beleidigt. Erst als der Bus stehen blieb, konnte der Streit beendet werden.

Gegen die beiden Provokateure wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. In einem Gerichtsverfahren bekam der 32-jährige Täter eine achtmonatige Haftstrafe und der 28-Jährige eine Geldstrafe von neunzig Tagessätzen.

Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd

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