Kommunalwahl 2014: Oberbürgermeister-Kandidaten für Traunstein

Kandidat Christian Kegel stellt sich vor

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Christian Kegel (SPD).

Traunstein - Der gebürtige Niederbayer Christian Kegel tritt bei der Kommunalwahl im März 2014 als Oberbürgermeister-Kandidat für die SPD an. Seine Ziele:

Die Vorstellungs-Rede von Christian Kegel (SPD)

Mein Name ist Christian Kegel, ich bin 50 Jahre alt, verheiratet mit Konstanze und Vater von unserem 16-jährigen Sohn Fabian.

Ich bin sozusagen ein lebendiges Beispiel für eine gelungene Integration, denn als in Abensberg gebürtiger Niederbayer besitze ich quasi einen Migrationshintergrund. Aber dank intensiver Sprachkurse und Einführung in die oberbayerischen Gepflogenheiten durch meine aus Bad Reichenhall stammende Frau habe ich es schon zu einem recht akzeptablen Niveau geschafft und hoffe diese Kenntnisse noch vertiefen zu dürfen. Zusammengefasst möchte ich sagen: Ich bin nicht nur seit fast 14 Jahren hier in Traunstein zuhause, ich fühle mich vielmehr hier sakrisch wohl.

Beruflich bin ich seit dem Jahre 1992 als Gymnasiallehrer tätig und unterrichte seit dem September 2000 am Chiemgau-Gymnasium die Fächer Latein und Sport. In dieser Zeit war ich fast 10 Jahre als Personalrat tätig und durfte mich umfassend mit Befindlichkeiten, Problemen und anderen Herausforderungen, die in einem Kollegium mit fast 100 Lehrern samt Chef auftreten, befassen.

In meiner Freizeit war ich zunächst jahrelang als Trainer im Jugendfussball aktiv und durfte anschließend zunächst der JFG Chiemgau Traunstein und aktuell dem Sportbund Chiemgau Traunstein als 2.Vorsitzender zur Seite stehen. Insbesondere die Verwirklichung der Fusion zwischen ESV, 1.FC und JFG Traunstein und die anschließende Realisierung des neuen Sportzentrums in Empfing kosteten viel Kraft, das Ergebnis ist aber jeden Schweißtropfen wert.

Als weitere Ehrenämter stehen die Schriftführung im Stadtverband der Sportvereine sowie die Tätigkeit eines Lektors hier in St.Oswald im Portfolio des Kandidaten. Ja, und seit dem Jahre 2011 bin ich nun Vorsitzender der SPD Traunstein. Und das ist, neben anderen, auch einer der Gründe, warum ich als Kandidat heute vor Ihnen stehe bzw. sitze. Es ist ganz sicher eine demokratische wünschenswerte Gepflogenheit, dass man bei einer Wahl zum Oberbürgermeisteramt zwischen mehreren Bewerbern wählen kann. Auch bei Stadtrats- und Kreistagswahlen sollen die Bürger zwischen verschiedenen Personen und Konzepten wählen können. Aber genauso selbstverständlich ist eine konstruktive Zusammenarbeit nach einer Wahl. Souverän ist nur der Bürger und sonst niemand!

Wenn ich persönlich nun gefragt werde, warum gerade ich und wie sehr ich Oberbürgermeister werden will, dann möchte ich zunächst antworten:

Es ist nicht entscheidend, ob und wie sehr ich Oberbürgermeister werden will, sondern ob und wie sehr die Bürger das wollen. Das Amt und sein Inhaber sind für die Bürger da, sie haben ihnen zu dienen, nicht umgekehrt! Wenn ich mich total darauf versteife Oberbürgermeister werden zu müssen, dann stelle ich meine Person über das Amt und das halte ich für falsch. Es treibt mich also in keiner Weise persönlicher Machtzuwachs an, sondern die Möglichkeit zusammen mit den Bürgern und dem Stadtrat, bestimmte Weichenstellungen zum Wohle aller Bürger vorzunehmen bzw. das Leben für alle in Traunstein so angenehm wie möglich zu gestalten.

Ich darf am Ende auch noch das Bild eines guten Schiedsrichters zeichnen. Ein guter Schiri ist derjenige, unter dessen Leitung auch ein kampfbetontes Spiel sauber und nach den Regeln der Fairness abläuft. Man ist als OB quasi Spielführer und Schiedsrichter zugleich, mit zuständig für ein gutes Klima im Rat, in Verwaltung und Stadt. Genauso würde ich die Stadt Traunstein begleiten wollen. Ja, ich will gerne 2014 Traunsteins OB werden!

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