Kommunalwahl 2014: Oberbürgermeister-Kandidaten für Traunstein

Kandidat Manfred Kösterke stellt sich vor

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Manfred Kösterke (UW).
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Traunstein - Der Rechtsanwalt Manfred Kösterke (UW) möchte seinen Posten als Oberbürgermeister der Stadt Traunstein behalten. Und das sind seine Ziele für die Zukunft:

"Traunstein ist schön, den Menschen geht es gut, und das soll auch so bleiben!" Mit dieser Forderung tritt der amtierende Rathauschef Manfred Kösterke bei der nächsten Kommunalwahl als Oberbürgermeister-Kandidat für die Unabhängigen Wähler an.

Seit dem außerplanmäßigen Urnengang im Juli 2008, der wegen des Selbstmord seines Vorgängers Siegfried Arsan notwendig geworden war, ist Kösterke Oberbürgermeister der Kreisstadt Traunstein. Besonders stolz ist er auf die Haushaltspolitik während seiner Amtszeit: "Das waren in den vergangenen Jahren Investitionen und Aufträge in die heimische Wirtschaft von rund 62 Millionen Euro. Und trotzdem haben wir die städtischen Schulden von 24,5 Millionen auf etwa 14,6 Millionen Euro reduziert."

Seine Zukunfts-Visionen für die Stadt erstrecken sich von der "Erweiterung der Grundschulen", über die "Ausweisung neuer Wohngebiete und den sozialen Wohnungsbau", bis hin zur "Landesgartenschau 2022 in Traunstein". Darüber hinaus wolle er die Innenstadt, mit der Ludwigsstraße, Herzog-Friedrich-Straße und dem Maxplatz, "noch grüner, noch fußgänger-, behinderten- und fahrradfreundlicher machen". Beim Thema "Güterhalle" setzt Kösterke ganz klar auf ein Sanierungskonzept, "damit sich das Güter-Bahnhofsgelände entwickeln kann und dort neue Dinge, wie ein vernünftiges Jugendzentrum, eine Jugendherberge oder ein Hotel und ein Handwerker-Kompetenzzentrum für die ganze Region entstehen kann." Darüber hinaus macht er sich für die Bahnhofs-Modernisierung und den Neubau der AKG-Turnhalle stark.

Der Werdegang des Kandidaten

Privat:

1981 machte Kösterke sein Abitur am Chiemgau-Gymnasium in Traunstein. Bis 1983 leistete er anschließend seinen Bundeswehrdienst als Soldat auf Zeit. Danach folgte das Studium der Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 1989 machte er sein I. Juristisches Staatsexamen. Anschließend war Kösterke als Rechtsreferendar am Amtsgericht, Landgericht und bei der Staatsanwaltschaft Traunstein, bei der Regierung von Oberbayern und bei verschiedenen Anwaltsstationen tätig. 1992 schloss er sein Studium dann mit dem II. Juristischen Staatsexamen ab. Seit August 1992 ist der 51-Jährige zugelassen als Rechtsanwalt und seit 2002 auch Fachanwalt für Strafrecht.

Politisch:

Von 1997 bis 2001 war Kösterke Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren Traunstein und als solcher auch Mitglied im Arbeitskreis "Wirtschaft und Schule" und in der Lenkungsgruppe "Stadtmarketing Traunstein". Seit dem Jahr 2000 ist er bei der Unabhängigen Wählergruppe Traunstein und seit Mai 2002 Mitglied des Stadtrats. Im Juli 2008 wurde Kösterke von den Traunsteinern zum Oberbürgermeister gewählt.

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