Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Nach Klage von Missbrauchsopfer

Papst Benedikt XVI. will sich am Landgericht Traunstein verteidigen

Papst Benedikt XVI.
+
Der emeritierte Papst Benedikt XVI.

Traunstein/Garching an der Alz – Der emeritierte Papst Benedikt XVI. will sich nach einer Klage gegen ihn am Landgericht Traunstein verteidigen.

Er habe seine Verteidigungsbereitschaft mitgeteilt, bestätigte eine Gerichtssprecherin am Dienstag (8. November) der Deutschen Presse-Agentur. Damit ist der Weg für eine mögliche Verhandlung frei. Hätte der frühere Kardinal Joseph Ratzinger diese Verteidigungsbereitschaft nicht angezeigt, wäre ein sogenanntes Versäumnisurteil ergangen – allerdings, ohne dass das Gericht sich mit den Vorwürfen gegen ihn auseinandergesetzt hätte.

Auch Erzbistum München und Freising sowie Kardinal Wetter von Anklage betroffen

Ein Mann, der nach eigenen Angaben von dem verurteilten Wiederholungstäter Priester H. missbraucht wurde, hatte im Sommer am Landgericht Traunstein eine Zivilklage, eine sogenannte Feststellungsklage, erhoben, worüber auch innsalzach24.de berichtet hatte. Sie richtet sich nicht nur gegen Ratzinger, der Erzbischof von München und Freising war, als der Missbrauchstäter in seine Diözese versetzt wurde, sondern auch gegen den verurteilten Mann selbst, das Erzbistum München und Freising und Ratzingers Nachfolger im Amt des Erzbischofs, Kardinal Friedrich Wetter.

Strafrechtlich hat das Ganze zwar keine Bedeutung mehr, aber es geht um die große Frage der Schuld, die Bistumsverantwortliche in dem Fall möglicherweise auf sich geladen haben.

Ratzinger lässt sich von Star-Kanzlei vertreten

Ratzinger lässt sich in der Sache nun nach dpa-Informationen von der Kanzlei Hogan Lovells vertreten, die nach eigenen Angaben eine der „zehn führenden wirtschaftsberatenden Rechtsanwaltssozietäten“ weltweit ist. Die Kanzlei reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage. Nach Gerichtsangaben haben alle vier Beklagten um eine Fristverlängerung gebeten und darum nun bis zum 24. Januar Zeit, inhaltlich auf die Klage zu antworten.

dpa/mck

Kommentare