Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Prozess am Landgericht

Frau bei Garching an der Alz mit dem Auto von hinten niedergefahren - Urteil vor Gericht

  • Xaver Eichstädter
    VonXaver Eichstädter
    schließen

Von hinten wurde eine Fußgängerin bei Garching an der Alz im vorigen Winter mit einem Auto niedergefahren - wahrscheinlich steckte Absicht dahinter. Der mutmaßlichen Täterin wird versuchter Mord vorgeworfen. Die psychisch kranke Frau stand am Montag (19. Juli) vor Gericht.

Garching/Traunstein - Eine 28-Jährige aus der Nähe von Garching an der Alz fuhr am Morgen des 17. Dezember 2020 eine Frau von hinten mit dem Auto nieder - laut Staatsanwaltschaft absichtlich, gezielt und ungebremst. Am Montag (19. Juli) stand die Frau nun vor dem Traunsteiner Landgericht. Unter Vorsitz von Richter Erich Fuchs wurde schließlich die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Die Unterbringung wurde jedoch zur Bewährung ausgesetzt, weil der 28-Jährigen bereits ein Therapieplatz in einer geschlossenen Einrichtung zugesichert wurde.

Die Angeschuldigte beteuerte vor Gericht, sich weder an die Fahrt, noch an den Zusammenprall mit der 60-jährigen Geschädigten erinnern zu können. Die 28-Jährige ist an einer paranoiden Schizophrenie erkrankt. Deshalb habe sie im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt, so das Gericht. Die beiden Frauen kannten sich von einer früheren Therapie. Die Geschädigte erlitt bei dem Unfall unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Kopfplatzwunde. Sechs Tage musste die Frau im Krankenhaus bleiben. Die Entschuldigung der 28-Jährigen nahm sie vor Gericht an.

Unser Vorbericht vom Montag (19. Juli)

Am Morgen des 17. Dezember 2020 erlitt eine Fußgängerin in der Nähe von Garching an der Alz schwere Verletzungen. Sie wurde von hinten von einem Auto angefahren - gezielt und ungebremst, wie die Staatsanwaltschaft meint. Ab Montag (19. Juli) wird gegen die 28-jährige Fahrerin vor dem Traunsteiner Landgericht verhandelt. Es geht um nichts weniger als versuchten Mord, daneben auch um gefährliche Körperverletzung, einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr und Fahren ohne Führerschein.

Klar scheint aber jetzt schon, dass die Angeklagte während der Tat unter einem „massiven Wahnzustand“ litt, so die Staatsanwaltschaft. Denn die Frau ist an einer paranoiden Schizophrenie erkrankt. Nach dem Zusammenstoß habe sie auch nicht angehalten. Es wird davon ausgegangen, dass die 28-Jährige im Zustand der Schuldunfähigkeit gehandelt hat. Der Prozess beginnt um 9 Uhr, für Dienstag ist ein Fortsetzungstermin vorgesehen.

xe

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Kommentare