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Kontrolle von Mutter und Sohn im Mai 2020

Rangeleien mit der Polizei am Rande von Traunsteiner Corona-Demo: Prozess gestartet

Polizeikontrolle auf dem Stadtplatz in Traunstein am Rande der Corona-Demo am 16. Mai 2020. Gegen zwei Personen wird nun am Amtsgericht verhandelt.
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Der Screenshot eines Videos zeigt die Polizeikontrolle auf dem Stadtplatz in Traunstein am Rande der Corona-Demo am 16. Mai 2020. Gegen zwei Personen wird nun am Amtsgericht verhandelt.

Am Rande einer Corona-Demo in Traunstein wurden eine 57-Jährige und ihr Sohn (33) von der Polizei kontrolliert. Dann leisteten sie wohl Widerstand, auch zu Beleidigungen und einer Körperverletzung soll es gekommen sein. Jetzt begann dazu die Verhandlung am Amtsgericht.

Traunstein - Über das Video am Rande einer Kundgebung gegen die Corona-Maßnahmen in Traunstein berichtete chiemgau24.de bereits kurz nach dem Vorfall am 16. Mai 2020: Zu sehen ist die Polizeikontrolle zweier Menschen, laute Schreie, darunter „Hilfe“ hallen über den Stadtplatz. Am Donnerstag (16. Dezember) startete am Amtsgericht Traunstein der Prozess gegen eine 57-Jährige und ihren Sohn (33). Vorgeworfen wird ihnen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Der 33-Jährige muss sich darüber hinaus wegen Körperverletzung verantworten.

Prozess um Rangelei am Rande von Corona-Demo in Traunstein

Was ist laut Staatsanwaltschaft passiert? Unter Missachtung des Mindestabstands hätten die beiden Flugblätter für ein „Referendum für die Verfassung Deutschlands“ verteilt. Die Kundgebung sei aber nur für den Stadtpark, nicht aber auch für den Stadtplatz, genehmigt gewesen, teilte die Polizei chiemgau24.de schon damals mit. Während der Kontrolle habe die Frau dann begonnen, die Beamten zu filmen, so die Staatsanwaltschaft. Der 57-Jährigen sollte die Kamera daraufhin abgenommen werden, sie habe sich geweigert, sich versperrt und die Polizisten als „Drecksäcke“ und „Arschlöcher“ beschimpft.

Als dann der Sohn die Kamera an sich genommen und weitergefilmt habe, wurde er am Boden fixiert. „Sie versuchten, die beiden Beamten durch leichte Stöße auf Abstand zu halten“, verlas die Staatsanwältin die Anklageschrift. Einer der Polizisten habe dadurch einen „leichten Kratzer“ am Bein abbekommen. Insgesamt 13 Zeugen sind in dem Prozess geladen. Weil aber sowohl ein psychiatrischer Sachverständiger, als auch der Hauptzeuge, der verletzte Polizist, gesundheitsbedingt verhindert waren, wird die Verhandlung erst im kommenden Jahr fortgesetzt - wohl frühestens im Februar.

xe

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